Es war eines dieser Rennen, die im Kopf bleiben – nicht nur, weil Antonelli wieder einmal bravourös abgeliefert hat, sondern vielmehr wegen des unsteten Wetters, das schon beim Start für Chaos sorgte. Während einige Teams zockten und Intermediates aufziehen ließen, wagten andere Slicks – ein gewagter Tanz auf dem Asphaltband. Bereits früh zeigte Antonelli, dass er den Überblick behielt: Kurz nachdem sich Russell verabschiedete (Motor, mal wieder...), ergriff der Mercedes-Fahrer das Zepter. Kleine Dramen gab’s genug im Rennen: Hülkenbergs kurzes Rendezvous mit dem Grün, Leclerc, der fast mal wieder die "Wall of Champions" küsste, und Hadjars wildes Rennen samt Strafe (aber hey, Fünfter blieb er trotzdem). Die letzten Runden waren dann eine Mischung aus Drohgebärde von Verstappen Richtung Hamilton, doch wirklich gefährlich wurde es nicht mehr. Antonelli spulte sein Programm ab – sein vierter Triumph in Folge, wie aus dem Lehrbuch. Leclerc, Hadjar und Colapinto sammelten noch WM-Punkte, McLaren hatte hingegen wenig Spaß.
Antonelli hat mit seinem Sieg in Kanada eindrucksvoll bestätigt, warum er für viele als kommender Star in der Formel 1 gilt. Das Rennen war von Wetterkapriolen und Fehlern der Konkurrenz geprägt: Während Mercedes mit Antonelli profitierte, gingen andere Teams leer aus oder kämpften mit technischen Ausfällen. Laut internationalen Medien wurde auch die Taktik in der Box als Schlüsselmoment gesehen, da Antonellis Team clever auf die Wetterwechsel reagierte. Neueinsteigern wie Hadjar wurde zwar das Leben schwer gemacht, doch sie beweisen Kampfgeist. Besonders der intensive Zweikampf zwischen Hamilton und Verstappen sorgte für Spannung, ohne das eigentliche Resultat noch zu drehen.