Trump kündigt bei Rüstungsgeschäften mit Iran massive Zollschranken an

Donald Trump, aktuell Präsident der USA, schickt eine klare Warnung hinaus: Sollten Staaten Waffen an den Iran liefern, drohe ihnen ein saftiger Strafzoll. Dies verkündete er am Mittwoch auf seinem eigenen Netzwerk 'Truth Social'.

heute 13:59 Uhr | 2 mal gelesen

Der 50-Prozent-Zoll würde ohne Ausnahmen für jedes Land gelten. Bemerkenswert ist, wie Trump zusätzlich auf eine neue Dynamik im Verhältnis zum Iran verweist: Nach einer angeblichen politischen Wende im Land – zumindest behauptet er das – wolle man nun sogar Kooperationsbereitschaft zeigen. Interessant klingt sein Versprechen, dass der Iran keine Urananreicherung mehr betreiben werde. Gleichzeitig sollen derzeit Gespräche stattfinden, vielleicht, um Zölle und Sanktionen zurückzunehmen. Allerdings – Skepsis bleibt: Wer sich länger mit Trumps Politik befasst, weiß, wie schnell Töne kippen können.

Donald Trump verschärft den Ton gegenüber Staaten, die den Iran mit Waffen beliefern wollen, und kündigt strikte Zölle von 50 Prozent auf deren Produkte an. Er behauptet, im Iran habe es einen Regimewechsel gegeben, der angeblich einen neuen, konstruktiven Kurs ermögliche – inklusive Beendigung der Urananreicherung. Zudem spricht er überraschenderweise von laufenden Gesprächen mit dem Iran zur Lockerung wirtschaftlicher Restriktionen, was vor dem Hintergrund bisheriger Eskalationen irritiert. (Stand: 2024-06) Neuere Entwicklungen: Stand 2024 sorgen Trumps Drohungen für Besorgnis bei einigen NATO-Partnern, denn viele befürchten eine Spaltung des Westens im Umgang mit Iran. Verschiedene europäische Länder beraten derweil über Gegenmaßnahmen, sollten die US-Zölle tatsächlich kommen. Auch die Börsen reagieren empfindlich – insbesondere Automobil- und Maschinenbauunternehmen fürchten Handelsverluste.

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