Die Forsa-Umfrage macht deutlich: Die Hoffnung auf ein politisches Comeback der FDP unter Wolfgang Kubicki ist äußerst begrenzt. Mit nur 25 Prozent Zuversicht in der Bevölkerung zeigt sich, wie gering das Vertrauen mittlerweile ist – sogar unter konservativen Wählern macht sich kaum Euphorie breit. Die Umfrage wurde am 21. und 22. Mai 2026 unter 1.009 Menschen in Deutschland erhoben und demonstriert auch den generellen Vertrauensverlust in die Partei, selbst über ein Jahr nach deren Ausscheiden aus dem Bundestag. Ergänzend: Laut einem aktuellen Politikbericht der "Süddeutschen Zeitung" polarisiert der pragmatische Kurs Kubickis selbst innerhalb der FDP und sorgt für Diskussionen über die strategische Ausrichtung der Partei. In der Öffentlichkeit herrscht zudem eine verstärkte Fokussierung auf das Thema Glaubwürdigkeit liberaler Politik – das Thema, das bereits seit Jahren eine Baustelle für die Liberalen bleibt. Ein Diskurs etwa bei "Zeit Online" unterstreicht, dass das politische Image der Liberalen derzeit weniger mit zukunftsweisenden Themen als mit Machtverlust und internen Grabenkämpfen assoziiert wird. Neue Ansätze in der Wirtschaftspolitik oder progressive Projekte werden weiterhin abseits des medialen Rampenlichts diskutiert, ohne größere Wirkung nach außen.