Wadephul schätzt angesichts der aktuellen Kriegsdynamik in der Region, insbesondere nach den israelisch-US-amerikanischen Angriffen auf iranische Ziele, dass ein Regimewechsel im Iran momentan keineswegs auf der politischen Agenda steht. Stattdessen konzentrierten sich die verbundenen Staaten im Westen hauptsächlich auf die Schwächung militärisch-strategischer Kapazitäten des Iran, speziell hinsichtlich des Atom- und Raketenprogramms. Jüngste Berichte internationaler Medien bestätigen diese Einschätzung: Trotz anhaltender Proteste und hoher Unzufriedenheit im eigenen Land bleibt das iranische Regime stabil, auch weil systemische und gesellschaftliche Barrieren einen echten Wandel erschweren – ohnehin favorisieren selbst internationale Akteure zurzeit keine offene Eskalation oder einen erzwungenen Machtwechsel. Außerdem zeigen aktuelle Analysen, dass Teheran nicht isoliert agiert, sondern sich auf Verbündete und eine ausgeklügelte Netzwerkarbeit verlässt; intern bleibt die Bevölkerung aufgrund von Unterdrückung und Angst vor Chaos sehr zurückhaltend, was massive Umbrüche weiter erschwert.
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