Wissenschaft erobert St. Pölten: S.P.A.C.E. verwandelt die Stadt zur Entdeckerzone

Wenn am 25. September 2026 die European Researchers' Night nach St. Pölten kommt, geraten Campus, Straßen und sogar die City Lounge der Fachhochschule zum Experimentierfeld für alle, die Lust auf Wissenschaft, Gespräche und Kurioses haben. Unter dem Motto S.P.A.C.E. – Science & Public Awareness through Creative Exploration – machen die Hochschule St. Pölten, die JKU Linz und Ars Electronica Wissenschaft nicht nur verständlich, sondern auch greifbar. Von Raketenbau für Kinder bis Science-Comedy und Mitmachaktionen: Über 50 interaktive Stationen, kreative Shows und Gespräche warten in der ganzen City. Der Eintritt? Kostenlos. Bei manchen Programmpunkten empfiehlt sich dennoch ein Ticket im Voraus.

heute 11:00 Uhr | 2 mal gelesen

Wissenschaft versteckt sich zu oft hinter dicken Türen und langen Gängen, doch diesmal bricht sie in die City auf: Die S.P.A.C.E.-Initiative lädt jeden dazu ein, mitten in St. Pölten Forschung hautnah zu erleben – wild gemischt, quer durch alle Altersgruppen und Wissensdurstniveaus. Ob im Zickzack zwischen Stadtbibliothek, Campusrundgang oder unterwegs zur Quizrunde im gemütlichen Pub: Überall sorgen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für inspirierende Begegnungen (und sicher die ein oder andere Überraschung).

Nachmittags, zwischen 15 und 19 Uhr, kann das Publikum bei mehr als 50 Mitmach- und Experimentierräumen lernen, basteln, forschen und diskutieren. Und wer Lust auf Abenteuer hat, folgt den Fährten der S.P.A.C.E.-Rätselrallye – von Drag Queen-Lesung bis Escape Room, von EU-Dialog per Livestream bis Kunst-Workshop für die 'Universität der Zukunft'. Es ist ein Programm, das lauter kleine Fenster in die Welt der Wissenschaft aufstößt – mal verspielt, mal gesellschaftskritisch und immer ambitioniert.

Highlight-Vielfalt ist garantiert: Die Science Busters (Florian Freistetter, Martin Puntigam & Co) wirbeln mit Witz und Wissen durchs Rampenlicht. Der 'Zirkus des Wissens' der Uni Linz rückt Wissenschaft ins Scheinwerferlicht, damit sie auch jene erreicht, die sonst einen Bogen um Labor oder Hörsaal machen. Erwachsene können sich zudem im Bürgermeisterbüro am Klavierstück "Harmonices Mundi" von Marino Formenti in den Kosmos der musikalischen Forschung hineinziehen lassen oder im Gemeinderatssaal humoristisches KI-Theater erleben.

Für junge Forscherinnen und Forscher gibt es zum Beispiel Kamishibai-Theater mit einer Bildergeschichte über die berühmte Dino-Forscherin Mary Anning – eine sympathische Einladung zum Staunen und Nachfragen. Wer dann noch mag, kann von freiem Eintritt ins Stadtmuseum profitieren oder zwischen den Regalen der Bibliotheken neue Seiten an Wissenschaft entdecken.

Diese Nacht macht Wissenschaft zur Straßenkunst: Alles offene Einladung, etwas Unerwartetes auszuprobieren – mitten in der Stadt, ohne Schwellenangst und mit vielen Partnern.

Da einige Veranstaltungen limitiert sind, lohnt sich eine kostenlose Reservierung im Vorfeld. Eingeladen hat die USTP – University of Applied Sciences St. Pölten, gemeinsam mit dem Ars Electronica Center, ESERO Austria und dem Zirkus des Wissens. S.P.A.C.E. wird aus EU-Mitteln (Marie-Skłodowska-Curie-Programm) gefördert und feiert gleichzeitig das 30-jährige Jubiläum der Hochschule mit – unter dem Motto "30 Years. Forward Together." Wer noch tiefer ins Jubiläumsjahr eintauchen oder Fotos downloaden will, findet mehr auf den genannten Webseiten.

Die European Researchers' Night bringt 2026 mit dem S.P.A.C.E.-Programm Wissenschaft mitten nach St. Pölten und verwandelt öffentliche Orte, Bibliotheken und Museen in offene Erlebnisräume, bei denen Forschung aus den Elfenbeintürmen ins Alltagsleben diffundiert. Kreative Formate wie Bildtheater, Rätselrallyes, Livestreams mit europäischen Forschenden oder humorvolle Science-Shows sorgen dafür, dass selbst Wissenschaftsmuffel angesprochen werden. Hinzu kommt: S.P.A.C.E. ist nicht nur ein einmaliges Event, sondern Teil des Jubiläumsjahrs der Hochschule St. Pölten, die bereits 2026 auf drei Jahrzehnte als Ort für neuartige Forschung und Wissenstransfer blickt. Aktuelle Details aus Medienrecherche: Laut 'Die Zeit' ist das Interesse an Wissenschaftsfestivals europaweit im Aufwind; viele Städte berichten über gestiegenes Engagement der Bürger für Wissenschaftsformate außerhalb klassischer Bildungswege. 'FAZ.net' hebt hervor, wie Wissenschaftsnächte durch interaktive Formate besonders Kinder und Jugendliche für MINT-Themen gewinnen wollen, gerade mit Blick auf die Herausforderungen im digitalen Zeitalter; der persönliche Austausch mit Forschenden wird dabei als entscheidender Motivator genannt. 'Deutschland.de' betont die Bedeutung solcher öffentlichkeitswirksamer Events für die Stärkung des Vertrauens in Wissenschaft und demokratische Institutionen; gerade in Zeiten von Fake News und Wissenschaftsskepsis ermöglichen sie einen niedrigschwelligen Zugang zur Forschung.

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