THE HOUSEMAID – WENN SIE WÜSSTE ist zu einem unerwarteten Publikumserfolg avanciert – vermutlich, weil der Film nicht nur klassische Genrespannung bietet, sondern auch die Abgründe sozialer Verhältnisse aufdeckt. Kritiker*innen loben besonders den psychologischen Tiefgang sowie das Zusammenspiel der Schauspielerinnen Sweeney und Seyfried, das das toxische Machtgefüge der Story lebendig macht. In aktuellen Berichten wird erwähnt, wie der Film in der aktuellen Kinolandschaft – die unter Streaming-Erwartungen und Nachwirkungen der Pandemie leidet – ein Signal für die Vitalität des Kinos setzt. Auch im Vergleich mit anderen Literaturverfilmungen zeigt sich: Publikum sucht verstärkt nach Geschichten, in denen sich moralische Grauzonen auftun und Vertrauen nicht einfach gegeben wird. Interessanterweise wurde der Film gerade durch seine Subtilität und den Verzicht auf simple Schwarz-Weiß-Zeichnungen zum Gesprächsthema. Weitere Details: Premiumnächte in diversen Großstädten sorgten für ausverkaufte Vorstellungen; auf Social Media tobt die Diskussion, ob das Finale nicht eigentlich zu viel preisgibt. In Fankreisen kursieren bereits erste alternative Interpretationen der Schlussszene. Der Erfolg scheint Hinweise zu geben, dass aktuell ein Trend zu komplexen Thrillern besteht, bei denen das Publikum aktiv miträtseln möchte.