ShelfSmart.AI: Wie KI das Wettrennen ums Supermarktregal verändert

Hamburg – Endlich lässt sich wirklich erfassen, mit welcher Verpackung ein Produkt im Supermarkt auffällt – und wie es im direkten Schaufenster-Vergleich der Konkurrenz abschneidet.

heute 16:10 Uhr | 3 mal gelesen

Das Supermarktregal ist ein Schlachtfeld, das erinnert fast ein wenig an eine besonders aufgeregte Rush Hour – überall blinkt es, alles will auffallen. Ob ein Artikel wahrgenommen wird oder schlicht verschwindet, entscheidet sich oft in ein, zwei Herzschlägen. Klar, verpackungsseitig liegt da das Potenzial, sichtbar zu trumpfen oder auch sang- und klanglos zu untergehen. Aber wie misst man das, abseits von instinktiven Bauchgefühlen und teuren Fokusgruppen?

Bisher waren aussagekräftige Vergleiche extrem aufwendig und, na ja, auch nicht besonders prickelnd für die Budgets der Markenverantwortlichen. Eye-Tracking, stundenlange Befragungen – all das lieferte Puzzle-Stücke, aber selten das ganze Bild.

Mit ShelfSmart.AI ändert sich dieses Bild relativ schlagartig. Smurfit Westrock, der (nicht ohne Stolz) größte Verpackungsproduzent auf Papierbasis, setzt Künstliche Intelligenz bei der wirklich harten Nuss ein: Welches Produkt mit welcher Verpackung setzt sich tatsächlich durch, wenn nebenan der Mitbewerber genauso lautstark um Aufmerksamkeit buhlt?

„Viele reden über KI. Wir machen sie pragmatisch – hier, bei uns, jetzt und mit echten Daten“, betont Boris Maschmann, Chef von Smurfit Westrock DACH. Gerade in diesen Zeiten, in denen jeder Zentimeter Regal heiß umkämpft ist, ist diese schnelle und skalierbare Analyse beinahe schon so etwas wie der Joker im Deck.

Wettbewerb auf Basis realer Konsumentendaten

Was wirklich auffällt: Die KI analysiert nie einfach nur Einzelstücke, sondern zieht Vergleiche über Produktgruppen, Märkte und zahllose Einkaufsbegegnungen hinweg. So bekommen Unternehmen eine ziemlich ehrliche Auskunft. Nicht was man sich wünscht, sondern was Kundinnen und Kunden de facto im Laden erleben.

Wirkliches Verhalten schlägt Vermutungen

Der Clou: In die KI-Flut von ShelfSmart.AI fließen Millionen echte Einkaufsinteraktionen ein, gesammelt auf der ganzen Welt. Verpackungen werden also so getestet, wie sie am Ende tatsächlich wirken – und nicht nur im Labor.

Vom Regal ins digitale Labor – und zurück

ShelfSmart.AI entwickelt den bisherigen Prozess weiter. Am Anfang steht meist der ShelfViewer, wo über 230.000 Shop-Fotos ausgestellt werden, als würde man durch die Regale spazieren. Im Anschluss legt die KI los: analysieren, vergleichen, optimieren. Prototypen entstehen, werden im virtuellen Regal (StoreVisualizer 3D) mit den Auftraggebern begutachtet und weitergetunt – fast wie ein maßgeschneiderter Anzug, aber eben für das Supermarktregal.

Daten, die weit über die Verpackung hinausgehen

Das System erklärt außerdem, was einen entscheidenden Unterschied macht: Sichtbarkeit der Marke, Klarheit im Design, wie abhängig die Wirkung vom Regalaufbau ist. Marken können so schneller reagieren, etwa indem sie Verpackungen nachschärfen, noch bevor diese in Masse produziert werden.

Unterm Strich? Innovation und Datenpuls. ShelfSmart.AI ist ein Schritt dahin, dass Unternehmen ihre Position im Regal nicht mehr auf „Gefühl“ verlassen müssen, sondern sachlich wissen, wie und warum ihr Produkt das Rennen macht – oder eben nicht.

Kontakt für Rückfragen:
Industrie-Contact AG, Hanna Lücking, Tel. 040 899 666 12, hanna.luecking@industrie-contact.com

ShelfSmart.AI revolutioniert für Markenhersteller das altbekannte Regalproblem, indem es Millionen echter Einkaufsdaten auswertet, um Verpackungen und Produkte gezielt zu optimieren. Das System bringt eine neue Geschwindigkeit und Genauigkeit in die Planung, sodass Produkte mit datenbasierten Empfehlungen sichtbar erfolgreicher platziert werden – und zwar nicht nur im Labor, sondern in realen Marktsituationen. Zusätzlich integriert die Lösung internationale Marktvergleiche, so dass länderspezifische Unterschiede in der Wahrnehmung und Performance von Verpackungen analysiert werden können. Erweiterung: Recherchen der letzten 48 Stunden ergaben, dass KI-basierte Lösungen im Handel zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auf www.spiegel.de wird berichtet, dass Künstliche Intelligenz im Einzelhandel zur Sortimentsoptimierung und besseren Kundenansprache eingesetzt wird; dabei stehen besonders die Anpassung an lokale Vorlieben und die Verbesserung der Lieferkette im Fokus (Quelle: Spiegel). Die FAZ geht in einem aktuellen Artikel darauf ein, wie digitale Tools wie ShelfSmart.AI die Entscheidungsprozesse im Vertrieb beschleunigen und nachhaltiger gestalten – sowohl in puncto Verpackungsauswahl als auch im Hinblick auf Ressourcenschonung und CO2-Bilanz (Quelle: FAZ). Auch auf t3n.de wird die wachsende Rolle datengetriebener Systeme beleuchtet; hier kommen vor allem Cloud-Anwendungen und Simulationen zum Einsatz, die neue Möglichkeiten für Produktlaunches und Category-Management bieten (Quelle: t3n).

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