Schon mal Matjes in einer Focaccia oder in einer orientalisch gewürzten Speise gegessen? Genau da setzt Friesenkrone wieder an und wagt in diesem Sommer 2026 ein kulinarisches Experiment auf globaler Bühne. Der Startschuss fällt zum Weltfischbrötchentag am 2. Mai in Hamburg. Neben dem klassischen Fischbrötchen, das viele als Inbegriff der norddeutschen Snackkultur kennen, wird diesmal kreativ über den Tellerrand hinausgeschaut: Ob Matjes im mediterranen Pita-Brot oder in einer Focaccia, Grenzen verschwimmen. Weiter geht es Richtung Türkei, wo vermeintliche Gegensätze zwischen Hering und orientalischer Küche charmant aufgelöst werden – zum Beispiel, wenn Matjes sich zu Bohnen und Kartoffeln gesellt und in Gewürzen badet.
Im Sommer zieht der Matjes-Tross nach Mexiko weiter: 'Viva la Matjes' ist kein leerer Slogan, sondern ein Augenzwinkern auf die Fusion-Küche zwischen skandinavisch und lateinamerikanisch. Ein Taco mit Matjes? Überraschend gut, wie Friesenkrone zeigen möchte. Und weil die Welt ruhig ein bisschen abenteuerlustig schmecken darf, läutet der August die asiatische Etappe ein. Korea ist nicht nur Trend, sondern liefert frische Anregungen: Bibimbap, Kimchi-Salat und, ja, Matjes mittendrin. Ob das allen sofort mundet? Man wird sehen – aber warum nicht einmal probieren.
Geschäftsführer Christian Strasoldo bringt es pragmatisch auf den Punkt: Vielseitigkeit ist Trumpf, Trends setzen ist das Ziel – und am Ende stehen alltagstaugliche, kreative Gerichte für Gastronomen wie Experimentierfreudige. Wer selbst Inspiration sucht oder eigene Ideen in die Matjes-Welt tragen möchte, findet reichlich Material und eine Einladung zum Mitmachen auf der digitalen Info-Plattform von Friesenkrone. Begleitet wird die Aktion von einer Social-Media-Offensive und Berichten aus teilnehmenden Küchen, damit die Reise noch lange nachhallt.
Friesenkrone belebt das Image des Matjes mit einer internationalen Kampagne, die klassische norddeutsche Tradition mit globalen Geschmackstrends verbindet. Von mediterranen und orientalischen Matjes-Variationen über mexikanisch inspirierte Rezepte bis hin zu koreanischem Streetfood werden Gastronom*innen und Fans eingeladen, neue Wege mit dem Kultfisch zu gehen. Spannend ist, wie durch diese kreative Annäherung vermeintlich regionale Spezialitäten eine neue Relevanz bekommen – und tatsächlich: In Zeiten wachsenden Interesses an nachhaltiger und vielfältiger Ernährung könnte ausgerechnet der bodenständige Matjes zum globalen Food-Phänomen werden.
NEUE RECHERCHE: Die Debatte um nachhaltigen Fischfang und die Suche nach regionalen Alternativen zu importiertem Fisch wie Lachs oder Thunfisch hat den Trend zum heimischen Hering verstärkt. Laut aktuellen Berichten beobachten Gastronominnen und Food-Blogger einen wachsenden Spielraum für Kreativität – beispielhaft in Initiativen wie dem „World Herring Day“ in den Niederlanden und Skandinavien, die gezielt neue Zielgruppen und moderne Rezepte ansprechen. Friesenkrone steht stellvertretend für ein größeres Umdenken: Mehr Transparenz bei Einkauf und Verarbeitung sowie die bewusste Anpassung an multikulturelle Essvorlieben – dies schafft neue Chancen nicht nur für deutsche, sondern weltweit für regionale Spezialitäten, wie die FAZ in einem aktuellen Beitrag hervorhob.