Von Grand Slam zur Quizshow: Andrea Petkovic moderiert das Finale von WSMDS auf ProSieben

Unterföhring – Schluss mit Linienbällen, jetzt ist Glitzer angesagt. Andrea Petkovic, sonst auf den Courts dieser Welt zu Hause, wechselt auf die große TV-Bühne. Nach ihrem fulminanten Quizsieg gegen Joko Winterscheidt im Halbfinale moderiert sie am Sonntag zu bester Sendezeit die große Finalausgabe von 'Wer stiehlt mir die Show?'.

heute 11:05 Uhr | 2 mal gelesen

Andrea Petkovic lässt auf der Showbühne durchblicken, wie ein Leben mit fest gezogenen Linien ihren Blick auf Träume geprägt hat. 'Immer nur Tennis, seit ich klein war', sagt sie nachdenklich – eine Aussage, die zwischen Pflicht und Sehnsucht schwankt. Andere Ideen, was noch alles hätte sein können, sind auf der Strecke geblieben: das gesteht sie offen. Beim Finale von ‚WSMDS‘ möchte sie dagegen all die Träume feiern, die oft irgendwo verloren gehen. An diesem Abend tritt Petkovic als Moderatorin gegen Promis an, die mit ihr gemeinsam ein wenig auf Zeitreise zu ungelebten Ideen gehen: Musiker Nico Santos, Satiriker Till Reiners und diesmal sogar Joko Winterscheidt, der seinen Posten am Ratepult einnimmt. Mit von der Partie ist außerdem Kandidatin Hanna aus Barsinghausen, die mit frischer Wildcard-Hoffnung auftrumpft. Wer es schafft, Petkovic zu besiegen, wird im Studio auf dem Walk of Brain verewigt, mit Stirnabdruck als Auszeichnung. Der Showdown läuft am 12. April 2026 um 20:15 Uhr auf ProSieben und parallel im Stream auf Joyn.

Andrea Petkovic, langjährige Tennisgröße und seit Kurzem im Showbusiness unterwegs, nutzt ihren einmaligen Job als Quizshow-Moderatorin, um ihre und vieler anderer verpasster Lebensträume ins Rampenlicht zu rücken. Die Sendung bringt prominente Gäste zusammen, die gemeinsam mit ihr um den Titel und den symbolträchtigen Stirnabdruck konkurrieren. Mit dieser Staffel bekommen nicht nur Quizfans, sondern auch Menschen mit verworfenen Zielen oder geplatzten Träumen einen kleinen Hoffnungsschimmer spendiert. Neuen Recherchen zufolge sind Quereinsteiger im deutschen Fernsehen weiterhin auf dem Vormarsch. Die Süddeutsche etwa berichtet, dass immer mehr Sportler – nicht selten noch während oder direkt nach der Karriere – die Medienlandschaft für sich entdecken und dabei auch sozialkritische Themen nicht scheuen. Zugleich ist das Bedürfnis nach echten Geschichten und unverhofften Wendungen gestiegen: Formate wie WSMDS profitieren davon, dass sie Menschen mit ganz eigenen, mal geglückten, mal gescheiterten Wegen ins Rampenlicht rücken, wie auch aktuelle Kommentare auf ZEIT und SPIEGEL hervorheben.

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