Das neue Apothekenreformgesetz (ApoVWG) bringt zwar erweiterte Kompetenzen für deutsche Apotheken – darunter Impfungen und verschiedene pharmazeutische Dienste –, doch eine Anpassung der Vergütung steht weiterhin aus. Trotz wachsender Anforderungen blieb das Honorar für rezeptpflichtige Medikamente seit 2013 bei 8,35 Euro bestehen, während die Politik noch keine klare Lösung zur Erhöhung gefunden hat, was für viele Apotheken existenzbedrohend ist. Begleitend wird der Apothekenabschlag bei der GKV erhöht, was die wirtschaftliche Misere der Branche weiter verschärft und die flächendeckende Versorgung in Gefahr bringt. Aktuell berichten mehrere deutsche Medien ausführlich über die Lage der Apotheken: - Die Süddeutsche Zeitung hebt hervor, dass viele Apotheken mit wirtschaftlichen Problemen kämpfen, weil Honoraranpassungen fehlen und gleichzeitig Kosten steigen, was zu einer Welle von Schließungen und Protesten führte. Außerdem wird diskutiert, ob die geplanten Reformen für eine bessere Gesundheitsversorgung wirklich greifen werden (Quelle: Süddeutsche Zeitung). - Laut Der Spiegel schildern zahlreiche Apothekerinnen und Apotheker ihren Frust angesichts ausbleibender Vergütungen, wachsender Bürokratie und steigender Patientenerwartungen. Der Artikel betont die zentrale, aber vielfach unterschätzte Rolle der Apotheken für das gesamte Gesundheitssystem (Quelle: Der Spiegel). - Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) analysiert, wie die aktuelle Gesetzeslage und wirtschaftlichen Bedingungen eine veritable Strukturkrise im Apothekenwesen auslösen und warum dringend gegengesteuert werden muss, bevor noch mehr Standorte für immer schließen (Quelle: FAZ).