Stellen Sie sich einen Supermarkt vor, der mehr als nur Frische und ein großes Angebot ausstrahlt. EDEKA Schenke, geführt von Familie Schenke, hat genau das geschafft: Leidenschaft, regionale Verbundenheit und ein bemerkenswertes Maß an Eigenproduktion zeichnen diesen Markt aus. Schon auf dem Parkplatz spürt man die Liebe zum Detail. Der Duft von frisch gebackenem Brot, das Summen der hauseigenen Kaffeerösterei und die ehrliche Beratung an der Fleischtheke: Hier gibt’s nicht einfach nur Lebensmittel, hier begegnen sich Menschen auf Augenhöhe – manchmal sogar mit einem kleinen Plausch zwischendurch. Die Marke „Schenke Regio-Rind“ steht für eine Lieferkette, die im besten Sinne durchschaubar ist. Über 41.000 Produkte – darunter überraschend viele selbst gemachte Spezialitäten – füllen die Regale. Weinmessen, ein Café, Themenabende: Der Markt ist fast schon ein eigenes Stadtteil-Zentrum. Gern übersehen, aber nicht unwichtig: Die Frischetheken machen alleine einen erheblichen Anteil des Umsatzes.
Die Bewertung für den „Supermarkt des Jahres“ basiert nicht nur auf Zahlen – Jurybesuche ohne Vorankündigung und die ehrliche Meinung der Kund*innen zählen ebenso. Initiiert vom Lebensmittel Praxis-Verlag und „essen und trinken“ ist diese Auszeichnung für viele Händler ein echtes Ritterschlag-Ritual.
Hinter dem EDEKA-Verbund steht übrigens ein vielschichtiges System aus rund 3.200 selbstständigen Kaufleuten, unterstützt von sieben Großhandelsgesellschaften und einer Hamburger Schaltzentrale. Die Kombination lokaler Unternehmer-Expertise mit bundesweiter Logistik hat EDEKA zu einer Art Kraftzentrum des deutschen Lebensmittelhandels gemacht. Manchmal fragt man sich, ob diese genossenschaftlich-mittelständische Idee nicht eigentlich typisch deutsch ist? Über 417.000 Beschäftigte, mehr als 10.900 Märkte und ein Umsatz, der in den Bereich von über 77 Milliarden Euro reicht (im Jahr 2025). Edeka ist Ausbildungs-Champion und deckt mit Marken wie Netto auch das Discountsegment ab. Ach ja, ob als Tante-Emma-Laden oder mittels App-Lieferdienst: Der Verbund bleibt, so scheint es, überraschend beweglich.
EDEKA Schenke aus Gütersloh wurde als Supermarkt des Jahres ausgezeichnet, weil das Konzept mit regionaler Verwurzelung, zahlreichen Eigenproduktionen (u.a. Schenke Regio-Rind, eigene Rösterei und Feinkost) sowie kundenorientierten Events die Jury überzeugte. Die Prämierung reflektiert auch eine generelle Entwicklung im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, bei der Regionalität, Transparenz und echte Frische immer bedeutsamer werden. Aktuell setzen viele Märkte – laut neuen Berichten in 'Lebensmittel Praxis' und auf Branchenportalen – verstärkt auf authentische Kundenbindung und soziale Verantwortung durch nachhaltige Initiativen sowie vielfältige Ausbildungsprogramme. Zusätzlich hat die EDEKA-Gruppe kürzlich verkündet, ihr Engagement für klimafreundliche Filialen und ressourcenschonende Produktion auszubauen (beispielsweise in Bezug auf den Einsatz regenerativer Energien und die Reduktion von Verpackungen). Dies passt zu neueren Verbrauchertrends: Eine aktuelle Studie des IFH Köln zeigt, dass über die Hälfte der Kunden beim Einkauf inzwischen verstärkt auf Produktherkunft und Umweltfreundlichkeit achtet, wodurch Märkte wie EDEKA Schenke ein Vorbild im Wandel des Einzelhandels sind.