75 Jahre Bundesverfassungsgericht: Brandners Mahnung zur Wahrung der Neutralität

Berlin – Mit Inkrafttreten des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes am 17. April 1951 begann für die junge Bundesrepublik ein spannendes Kapitel: Ein neues Gericht, politisch und juristisch umkämpft, trat auf die Bühne. Der Weg dahin war alles andere als leicht – Kompromisse, zähe Diskussionen und eine Portion Skepsis begleiteten die Geburt dieser Institution, die heute aus dem Staatsgefüge kaum wegzudenken ist.

heute 15:50 Uhr | 3 mal gelesen

Stephan Brandner, seines Zeichens stellvertretender Bundessprecher der AfD, hebt hervor, wie essenziell die Unabhängigkeit des Bundesverfassungsgerichts als Bollwerk der Gewaltenteilung ist. Gleichzeitig äußert er Bedenken angesichts wachsender Skepsis in der Bevölkerung gegenüber manchen Urteilen. Er sieht das Problem weniger in den Entscheidungen selbst, sondern im Eindruck, dass politische Parteien Einfluss auf die Auswahl der Verfassungsrichter nehmen – frei nach dem Prinzip: Die wichtigsten Parteien bekommen ihre Sitze zugesprochen. Brandner betont, dass jede Andeutung einer politischen Schlagseite im höchsten Gericht fatal für dessen Glaubwürdigkeit sei. Das Vertrauen in diese Institution dürfe auf keinen Fall aufs Spiel gesetzt werden – denn ohne diese Autorität gerät schnell das gesamte Fundament der Demokratie ins Wanken.

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Original von: AfD – Alternative für Deutschland, via news aktuell

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Stephan Brandner betont in seinem Statement die enorme Bedeutung des Bundesverfassungsgerichts für die deutsche Demokratie und sieht dessen Unabhängigkeit durch parteipolitische Einflussnahme auf Richterpositionen gefährdet. Der AfD-Politiker warnt davor, dass das Vertrauen der Bevölkerung in das Gericht durch solche Praktiken ernsthaft beschädigt werden könnte. Aus meiner Sicht überrascht es kaum, dass zunehmend Fragen zu politischer Einflussnahme gestellt werden – schließlich ist Transparenz in der Ernennungspraxis nicht immer leicht nachvollziehbar, was potenziell Unsicherheiten schürt. Nach Recherchen aktueller Pressestimmen nehmen Berichte die Rolle und Herausforderungen des Bundesverfassungsgerichts rund um sein 75-jähriges Bestehen zum Anlass für eine sehr vielschichtige Debatte: Die taz berichtet knapp, dass das Gericht weiterhin als eine der wichtigsten Demokratiesicherungen gesehen wird, aber gerade deshalb dringend unabhängig bleiben müsse. In der FAZ wird diskutiert, wie sich das Gericht seit seiner Gründung zu einem politischen 'Schiedsrichter' entwickelt hat und welche Gefahren mit der parteipolitisch strukturierten Ernennung der Richter verbunden sind. Ein Artikel bei Zeit Online stellt die besondere Stellung des Bundesverfassungsgerichts heraus, unterstreicht aber zugleich, dass eine umfassende Reform des Ernennungsverfahrens bislang immer wieder gescheitert ist.

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