Der größte Teil der Fortbildungstreffen – nämlich 86 Prozent – wurde von den zuständigen Apothekerkammern selbst organisiert. Dabei richtete sich die überwiegende Mehrzahl der Veranstaltungen (88 Prozent) speziell an Apothekerinnen und Apotheker. Auch pharmazeutisch-technische AssistentInnen sowie pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte wurden durch ausgewählte Angebote angesprochen – wenngleich in kleinerem Umfang. Besonders gefragt waren 2025 die Online-Formate: Rund 2.000 solcher digitaler Fortbildungen boten die Kammern an, was eine Steigerung um 14 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Mehr als 203.000 Personen nutzten diese bequeme virtuelle Lernmöglichkeit. Darüber hinaus wurden etwa 1.670 externe Fortbildungen auf Initiative der Kammern und der Bundesapothekerkammer zertifiziert, deren genaue Teilnahmezahlen aber leider nicht erfasst wurden. Weitere Details und Hintergründe sind unter www.abda.de abrufbar. Für Rückfragen stehen Benjamin Rohrer und Dr. Ursula Sellerberg (Kontaktdaten siehe oben) gern zur Verfügung.
Noch nie gab es so viele Fortbildungsteilnahmen von Apothekenteams wie 2025. Insbesondere Online-Angebote boomen und helfen den Mitarbeitenden, Wissen flexibel und aktuell zu halten. Die Entwicklung wird von Experten gelobt, bringt aber auch Herausforderungen mit sich – etwa die Sicherstellung der Qualität digitaler Formate und den Bedarf an Möglichkeiten zum praxisnahen Austausch.
Zusätzliche Recherche: Der Trend zur verstärkten Online-Fortbildung spiegelt sich im Gesundheitswesen allgemein wider, wobei Flexibilität und ortsunabhängiger Zugang als größte Vorteile gelten. Gleichzeitig wächst der Druck auf Apotheken, sich kontinuierlich fortzubilden – nicht zuletzt durch neue regulatorische Anforderungen und technologische Entwicklungen wie E-Rezepte oder Medikationsmanagement. Laut Berichten führender Medien werden Fortbildungen zunehmend zum Standortfaktor: Wer besser qualifiziert ist, kann mehr Verantwortung übernehmen und das Vertrauen der Patientinnen und Patienten stärken.