Zahlreiche prominente Gäste erschienen zur Eröffnung: Familienministerin Ulrike Scharf, Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze, CSU-Generalsekretär Martin Huber und Hannelore Kiethe, die viele Jahre die Münchner Tafel leitete, waren unter anderem dabei.
Söder machte in seiner Rede kein Geheimnis daraus, wie wichtig solche Großinvestitionen für den Freistaat seien: Bayern sei für ihn ein Paradies für Innovation – und Amazon passe mit seiner Technologie-DNA bestens ins Bild. Mit fast zwei Dutzend Milliarden Euro Investitionen sei Amazon ihr starker Partner. "Bayern bleibt Zukunftslabor Europas!" so Söder. Untermauert wurde das von Krause, der auf Münchens Tech-Reputation verwies: "Gerade in unsicheren Zeiten ist das ein positives Signal." Er hob das Engagement Amazons für nachhaltigere Lieferungen im Stadtverkehr hervor – Paketlogistik sei eine „ewige Baustelle“.
Amazon-Deutschlandchef Rocco Bräuniger zeigte sich stolz auf das bayerische Wachstum: Mehr als 6.000 feste Jobs im Freistaat, und weiteres Wachstum soll folgen. Besonders betont wurde die Initiative für noch schnellere Lieferung – Same-Day-Service ist bereits in zehn bayrischen Städten verfügbar. Logistikzentren in Graben, Hof-Gattendorf und mehreren anderen Orten bilden ein engmaschiges Netzwerk rund um München. Speziell Münchner Kund:innen bekommen Bestellungen oft schon am Abend, wenn sie nachmittags ordern.
Neben dem Business wurde auch das gesellschaftliche Engagement betont: Jährliche Spenden an soziale Organisationen, 100.000 Euro und 2.000 Essenspakete beispielsweise an die Münchner Tafel, und die Freiwilligenarbeit der Belegschaft. Das neue Bürogebäude spiegelt Amazons Anspruch an Nachhaltigkeit: Solarmodule, effizientes Wassermanagement, Bienenstöcke – und ein bemerkenswert großes Angebot für Mitarbeitende: von Urban Gardening auf elf Dachterrassen über ein hauseigenes Prime Video-Kino bis zu hundefreundlichen Büros. Die architektonische Gestaltung nimmt Bezug auf das Bauhaus, die Konferenzräume sind lokalen Themen gewidmet – von U-Bahn-Linien bis Oktoberfestzelte.
AWS bleibt übrigens weiterhin in der Innenstadt – der Hauptsitz vereint aber jetzt erstmals zentrale Amazon-Teams in einem Gebäude. Regelmäßige Händler-Events im neuen Haus fördern zudem die lokale Wirtschaft – über 8.000 kleine bayrische Unternehmen verkaufen inzwischen ihre Produkte via Amazon.
Mehr Infos zum Standort und dem Unternehmen gibt es unter aboutamazon.de.
Amazon hat nach gut zwei Jahren Bauzeit ein neues, großes Kapitel in München aufgeschlagen: Der neue Deutschland-Hauptsitz vereint erstmalig zentrale Teams unter einem Dach, schafft 2.500 attraktive Arbeitsplätze und setzt auf Nachhaltigkeit – Solaranlage, Regenwassernutzung, Bienenstöcke und Urban Gardening inklusive. Besonders bemerkenswert ist, wie gezielt Amazon den urbanen Herausforderungen Münchens begegnet: Same-Day-Delivery, innovative Logistik und emissionsfreie Lieferprozesse sind jetzt Priorität und werden weiter ausgebaut. Laut aktuellen Medienberichten entsteht zugleich eine Debatte darüber, wie internationale Tech-Konzerne die Stadt verändern – einige Stimmen warnen vor weiteren Mietpreissteigerungen und befürchten, dass die städtische Identität verloren gehen könnte; Befürworter sehen jedoch, dass solche Großansiedlungen für stabile Arbeitsplätze und eine dynamische Startup-Szene sorgen. In den letzten Tagen berichten zahlreiche Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, über Münchens Wettbewerb um Tech-Investitionen – dabei wird auch thematisiert, wie Unternehmen wie Amazon den Wandel zur nachhaltigen Metropole mitbestimmen könnten. Amazon plant laut neuesten Aussagen, sein Münchner Team weiter auszubauen, insbesondere im KI-Bereich und bei Services rund um die Cloud. Regionale Politiker betonten bei der Eröffnung, dass derartige Ansiedlungen eine neue Ära der Partnerschaft zwischen Stadt, Wissenschaft und Wirtschaft einläuten können.