Premiere beim WDR-Kinderrechtepreis: Medienkompetenz im Rampenlicht

Dieses Jahr setzt der WDR neue Akzente: Erstmals wird beim traditionsreichen Kinderrechtepreis ein Medienkompetenz-Projekt prämiert.

vor 24 Minuten | 2 mal gelesen

Ich finde es bemerkenswert, dass der WDR den Fokus nun auch auf Medienkompetenz legt – das ist längst überfällig. Auch angesichts all der digitalen Wirbelstürme, die mittlerweile bis ins Kinderzimmer ziehen. Deepfakes, Falschmeldungen, Influencer mit zweifelhaften Absichten: Für Kinder kann das Netz ein Minenfeld sein. Darum honoriert der WDR zum 16. Mal Projekte, die Kinderrechte nach vorne bringen, und erstmals auch Initiativen, die junge Menschen fit für den Umgang mit Medien machen. Bewerben können sich bis zum 7. Juli 2026 alle in NRW, egal ob Einzelne, Gruppen oder Institutionen. Drei Projekte werden dann von einer Erwachsenen- und einer Kinderjury gewählt – besonders gefragt sind Kreativität und nachhaltiges Engagement. Die diesjährige Schirmherrin, Dr. Katrin Vernau, bringt es auf den Punkt: Nur wer informiert und kritisch ist, kann sich gut behaupten – gerade in unserer lauten Medienwelt. Preisverleihung ist am Tag der Kinderrechte im November 2026; 6.000 Euro stehen bereit, im besten Fall mehr als nur ein kleines Startkapital für die Gewinner. Details zur Bewerbung gibt’s online. Und ja, ich glaube, solche Impulse können wirklich etwas bewegen – auch wenn das manchmal dauert.

Im aktuellen Durchgang des WDR-Kinderrechtepreises, der nun schon seit drei Jahrzehnten besteht, liegt der Schwerpunkt erstmals auch klar auf der Förderung von Medienkompetenz – ein Bereich, der in der digitalen Gesellschaft immer wichtiger wird. Gerade angesichts der Herausforderungen durch Fehlinformationen und digitale Manipulation nimmt der WDR damit eine Vorreiterrolle ein, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen und sie als mündige Akteure zu stärken. Zudem verdeutlichen jüngste Studien und Berichte, dass Medienkompetenz essenziell für die Teilhabe junger Menschen am gesellschaftlichen Diskurs ist und auch politisch zunehmend gefördert wird, zum Beispiel durch Initiativen auf Landes- und Bundesebene, jüngste Gesetzesvorschläge zur Regulierung von Algorithmen sowie Pilotprojekte in Schulen. Mehrere aktuelle Meldungen von deutschen Nachrichtenportalen verdeutlichen außerdem, dass Medienkompetenz als Gegenmittel gegen die Zunahme an digitalen Desinformationen betrachtet wird. Auch andere Bundesländer, nicht nur NRW, führen ähnliche Programme ein, um Kinder und Jugendliche besser auf die digitale Welt vorzubereiten.

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