Zwischen Pflege und Problem: Wie Kosmetik unsere Hautbarriere (un)bemerkt strapaziert – Ein Gespräch mit Carolin Thomae von FUTURACONTOUR®

Längst ist die tägliche Hautpflege für viele ein Ritual geworden. Doch statt weicher, strahlender Haut, sieht man an immer mehr Stellen Trockenheit, Rötungen oder sogar Irritationen. Warum steckt ausgerechnet in unserer Pflege oft das Übel – und worauf sollte man heute wirklich achten? Hautexpertin Carolin Thomae von FUTURACONTOUR® ordnet ein.

heute 11:53 Uhr | 3 mal gelesen

Wer einmal morgens vor dem Spiegel steht, die altbekannte Feuchtigkeitspflege aufträgt und dann feststellt, dass die Haut dennoch spannt, fragt sich irgendwann: Mache ich hier etwas falsch, oder hat sich meine Haut einfach geändert? Gerade bei sensibler oder anspruchsvoller Haut spielt es eine enorme Rolle, was täglich in Kontakt mit ihr kommt. Die üblichen Verdächtigen – sprich Emulgatoren und Konservierungsstoffe – werden mittlerweile mit deutlich kritischeren Blicken betrachtet, so erzählt es Carolin Thomae, die mit FUTURACONTOUR® genau diese Problemlagen in ihrer Arbeit anpackt. Paradoxerweise können Konservierungsstoffe, die uns das Gefühl von Reinheit und Sicherheit geben, auf lange Sicht den feinen Balanceakt der Hautflora empfindlich stören. Und Emulgatoren? Sie halten die Creme hübsch zusammen, nehmen aber womöglich gleich die schützenden Lipide der Haut mit in die Lösung – ein Effekt, den man kaum bemerkt, der sich aber schleichend rächt. Thomae betont, dass nachhaltige Hautpflege immer den Menschen im Ganzen sieht – und das gilt auch technologisch: Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Mikrobiom und Hautphysiologie fließen inzwischen direkt in die Entwicklung hautschonender Produkte ein. FUTURACONTOUR® versucht, die klassische Trennung zwischen Hightech und Hautschonung zu überwinden. Statt auf aggressive Rezepturen setzt das Konzept auf möglichst hautidentische Wirkstoffe und eine enge Abstimmung zwischen Behandlung und Produkt. So soll die Hautbarriere intakt bleiben – und gleichzeitig sichtbare Ergebnisse liefern. "Haut ist lebendig. Sie ist kein totes Schutzschild, sondern ein Ökosystem. Wer mit grobem Gerät drangeht, riskiert nicht nur Trockenheit, sondern langfristige Schäden", erklärt Thomae. Und ganz ehrlich: Wer einmal erlebt hat, wie schwierig sich überempfindliche Haut wieder ins Gleichgewicht bringen lässt, weiß, wie sehr Prävention unterschätzt wird.

Immer mehr Menschen erleben, dass ihre Haut durch Pflegeprodukte eher empfindlicher und trockener wird als schöner – eine Entwicklung, die auch von Medien und Kosmetik-Fachleuten beobachtet wird. Zentrale Problempunkte sind Emulgatoren, die die natürliche Lipidstruktur der Haut auflösen, und Konservierungsstoffe, welche das empfindliche Mikrobiom stören und die Hautbarriere schwächen können. Experten wie Carolin Thomae von FUTURACONTOUR® setzen deshalb auf Produkte und Konzepte, die die natürliche Hautschutzfunktion unterstützen und das Gleichgewicht zwischen sichtbarer Wirksamkeit und Schonung der Haut suchen. Eine aktuelle Recherche zeigt: Ein neuer Bericht auf "taz.de" legt offen, dass Verbraucher unsicherer werden, was Inhaltsstoffe und deren Langzeitfolgen angeht. Die Nachfrage nach minimalistischer Formel und weniger belastenden Alternativen steigt rapide. Laut "FAZ.net" befasst sich ein langes Interview mit Dermatologen mit den Risiken moderner Kosmetik; sie bestätigen, dass übermäßige oder ungeeignete Pflege einen Teufelskreis der Hautreizungen lostreten kann. Ein Artikel der "Süddeutschen Zeitung" beleuchtet darüber hinaus die wachsende Bedeutung des individuellen Mikrobioms für die Hautgesundheit und warnt vor Überpflege durch zu viele verschiedene Produkte.

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