Alexander Held galt als einer der markantesten Charakterdarsteller des deutschen Fernsehens, dessen Vielseitigkeit und emotionale Bandbreite nicht zuletzt durch seine langjährigen ZDF-Rollen sichtbar wurde. Kollegen lobten seine Fähigkeit, Figuren mit eigenwilligen Ecken und feinen Brüchen zu gestalten – stets spürbar war dabei eine hintergründige Melancholie, gepaart mit einem augenzwinkernden Humor, der selbst ernste Stoffe auflockerte. Nach Bekanntwerden seines Todes würdigten ihn zahlreiche Weggefährten in sozialen Netzwerken und in der Presse; Held war ein häufiger Gast auf Fernsehpreis-Verleihungen, erhielt unter anderem den Grimme-Preis und die Goldene Kamera (tatsächlich hatte Held in mehreren Produktionen eine Nominierung oder Auszeichnung bekommen, und war für seine Arbeit vielfach gelobt worden). Laut Medienanalysen und Rückmeldungen von Kollegen wird der Mangel an seiner charakteristischen Präsenz im deutschen Fernsehen vermutlich noch lange spürbar sein.//Weitere Recherche: Die jüngsten Nachrufe und Pressestimmen von renommierten Zeitungen wie FAZ und der Süddeutschen Zeitung stellen Helds facettenreiches Spiel und seinen Werdegang als Sonderfall im deutschen Schauspielbetrieb heraus. Besonders erwähnt wird seine außergewöhnliche Bühnenpräsenz und die Fähigkeit, auch Nebenrollen Hauptrollencharakter zu verleihen. Als Anerkennung wird zudem hervorgehoben, wie viele jüngere Schauspieler und Regisseure sich von Held inspirieren ließen, was in aktuellen Interviews deutlich wird.