Manchmal reicht eben auch ein Unentschieden. Mit einem 1:1 gegen Hannover 96 hat der VfL Bochum am 33. Spieltag das nötige Polster aufgebaut, um dem Abstiegsstrudel zu entkommen. Der zehnte Tabellenplatz und satte sieben Zähler Vorsprung auf die Relegation beruhigen Fans und Verantwortliche gleichermaßen – zumindest vorerst. Für den SV Elversberg bringt dieser Ausgang eine kleine Delle in die direkten Aufstiegshoffnungen, denn ein dritter Tabellenplatz für Hannover hätte der Konkurrenz eben die Tür öffnen können, nun bleibt das Geduldsspiel. Magdeburg hingegen hat mit einem 3:1-Auswärtssieg in Kiel wohl einen Fuß fest in der zweiten Liga verankert. Platz zwölf ist kein Monument, aber solide genug, um bei günstigen Ergebnissen der Konkurrenz vielleicht schon jetzt den Ligaverbleib einzutüten. Dagegen kämpft sich Dynamo Dresden in eine unangenehme Ausgangslage – das 1:2 bei Braunschweig hat dafür gesorgt, dass beide Teams im Tabellenkeller weiter herumrutschen. Wer sagt, die 2. Bundesliga sei vorhersehbar, hat offensichtlich kein Herz für grauen Samstagnachmittag-Fußball.
Bochum bleibt nach dem Remis gegen Hannover endgültig zweitklassig – mit nun sieben Punkten Abstand ist der Klassenerhalt sicher. Magdeburg macht mit dem Sieg in Kiel wahrscheinlich alles klar, während Dresden nach der Niederlage in Braunschweig weiter zittern muss. Spannend bleibt die Frage, ob Elversberg den direkten Aufstieg noch realisieren kann. Darüber hinaus sind laut aktuellen Medienberichten Teams wie Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf ebenfalls noch nicht durch, da der Tabellenkeller eng beieinanderliegt. Vor allem die letzten beiden Spieltage könnten durch enge Abstände und überraschende Resultate jede Statistik auf den Kopf stellen.