Warnungen aus der Sicherheitspolitik: Sorgen vor AfD-Regierungsbeteiligung in Sachsen-Anhalt

Weggefährten aus der Sicherheitspolitik bei Union und SPD äußern scharfe Bedenken: Sollte nach der Wahl die AfD in Sachsen-Anhalt die Regierung übernehmen, könnten sich gravierende Gefahren für Deutschlands Sicherheit auftun.

heute 16:29 Uhr | 2 mal gelesen

Mal ehrlich, das Vertrauen zwischen Bund, Ländern und internationalen Partnerdiensten ist so etwas wie das unsichtbare Rückgrat der deutschen Sicherheitsstrategie – und aktuell wird es auf eine harte Probe gestellt. Marc Henrichmann (CDU), der im Bundestag über die Kontrolle der Geheimdienste wacht, bringt es ziemlich nüchtern auf den Punkt: Wenn eine Partei mit einschlägigen Kontakten ins rechtsextreme Lager und ausgeprägter Sympathie für Russland Verantwortung trägt, geraten bisherige Geben-und-Nehmen-Praktiken ins Wanken. Wer gibt dann noch heikle Lageberichte weiter? Das Dilemma: Informationen dürfen wirklich nur da landen, wo sich Geheimhaltung nicht plötzlich in Luft auflöst. Als wäre das nicht genug, schlägt auch SPD-Mann Sebastian Fiedler Alarm. Mit der AfD an den Hebeln der Macht in Sachsen-Anhalt stünde plötzlich „der Gegner“ womöglich quasi im eigenen Haus. Die Warnung ist unmissverständlich: Die Polizei und die Nachrichtendienste müssten mit Argusaugen abwägen, welche Details sie noch teilen könnten – und ob die, die bisher überwacht wurden, plötzlich selbst am Schalthebel sitzen. Man spürt bei diesen Aussagen ein eigentümliches Unbehagen – es ist nicht nur Theorie, sondern die reale Angst um unsere Sicherheitsstruktur. Irgendwie erinnert das an ein Schachspiel, bei dem plötzlich alle Figuren die Seiten gewechselt haben – und keiner weiß, welcher Zug als Nächstes kommt.

Die aktuellen Diskussionen um einen möglichen Machtwechsel in Sachsen-Anhalt hin zu einer von der AfD geführten Landesregierung rufen ernsthafte Bedenken bei Sicherheitsexperten hervor. Entscheidende Punkte sind das Vertrauensverhältnis zwischen Bund, Land und den internationalen Diensten sowie die Integrität bei der Weitergabe von sensiblen Daten. Zusätzlich wird in aktuellen Medien diskutiert, wie weitgehend eine solche Regierungsübernahme das Sicherheitsgefüge der gesamten Bundesrepublik destabilisieren könnte. Zur Vertiefung: Nach Recherchen berichten Zeitungen aktuell von weiter steigenden Umfragewerten der AfD, einer Spaltung auch innerhalb der sachsen-anhaltinischen CDU bezüglich möglicher Kooperationen sowie von einem zaghaften Rückzug internationaler Sicherheitsdienste im Vorfeld heikler politischer Wechsel. Neue Details ergeben sich aus einem steigenden internationalen Druck: Ausländische Partnerdienste beobachten laut jüngster Recherchen mit wachsender Skepsis die wachsende Rolle der AfD in den deutschen Länderparlamenten. Hinzu kommt, dass mehrere Länder bereits im Austausch mit dem deutschen BND deutliche Bedenken an einer reibungslosen Zusammenarbeit signalisiert haben, sollten rechtsextreme Akteure Regierungsverantwortung übernehmen. Die Unsicherheit wächst ebenso, weil zahlreiche Polizisten und Verfassungsschützer ihren Vertrauensschutz in Teilen der Behörden gefährdet sehen, vor allem wenn bislang beobachtete Personen Zugriff auf sensible Sicherheitsstrukturen erhalten könnten.

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