Karriere-Aus: Niklas Süle hängt die Fußballschuhe an den Nagel

Niklas Süle, früherer Nationalspieler, macht Schluss: Nach Ende der laufenden Saison beendet der 30-jährige Verteidiger seine aktive Laufbahn. Seinen Entschluss gab er am Donnerstag gegenüber Sky Sport bekannt.

heute 08:42 Uhr | 3 mal gelesen

Süles Vertrag bei Borussia Dortmund läuft bekanntlich diesen Sommer aus – und damit gehen auch seine letzten Partien als Profi zu Ende. Die Entscheidung, sich vom Profi-Fußball zurückzuziehen, reifte nach einer Knieverletzung im April, als er sich im Match gegen Hoffenheim am Knie verletzte. Zwar wurde aus dem Verdacht auf Kreuzbandriss nichts, doch das Risiko eines erneuten Leidens wollte er nicht mehr eingehen – zwei schwere Verletzungen dieser Art hatte er bereits hinter sich, das reicht. Süle stand 49 Mal für die DFB-Auswahl auf dem Rasen, schnürte seit 2022 seine Schuhe für Dortmund und feierte zuvor mit dem FC Bayern fünf Meistertitel sowie zwei DFB-Pokalerfolge. Höhepunkte: Silber bei Olympia 2016 und der Champions-League-Gewinn 2020. Das Thema Rücktritt beschäftigte ihn schon länger, jetzt macht er ernst und zieht einen Schlussstrich.

Niklas Süle zieht einen endgültigen Schlussstrich unter seine Profikarriere, nachdem sein Körper – trotz ausbleibendem dritten Kreuzbandriss – nach zwei derartigen Verletzungen nicht mehr bereit ist für das Risiko des Hochleistungssports. In seiner Bundesligakarriere hinterlässt er eine beachtliche Spur: Neben 49 Länderspielen, zahlreichen Bundesliga- und Pokalerfolgen sowie internationalen Triumphen verabschiedet er sich mit 30 Jahren relativ jung vom aktiven Geschehen. In den vergangenen Tagen wurde in verschiedenen Medien diskutiert, ob Rücktritte wie diese Zeichen für steigende Belastungen im Profi-Fußball sind; außerdem äußerten sich Weggefährten und Experten teils überraschend offen zu Süles Karriereende und seiner Bedeutung besonders für die Nationalmannschaft. Recherchen auf aktuellen Nachrichtenseiten bestätigen, dass Süles Rücktritt Resonanz weit über den BVB hinaus findet, und thematisieren die Frage, wie Vereine und Verbände künftig mit Verletzungsfolgen und mentalem Druck umgehen wollen.

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