Leipzig setzt sich im Heimspiel gegen Union Berlin souverän durch

RB Leipzig gelingt zum Start des 31. Bundesliga-Spieltags ein verdienter 3:1-Sieg gegen Union Berlin – mit einer schnellen Führung und deutlicher Überlegenheit.

24.04.26 22:51 Uhr | 3 mal gelesen

Manchmal läuft ein Fußballabend genau so, wie man das vorher in der Kabine an der Taktiktafel durchgekritzelt hatte. Leipzigs Team legte energisch los, hielt das Tempo hoch – und plötzlich zappelte der Ball nach einem satten Distanzschuss von Max Finkgräfe (22.) im Unioner Tor. Noch bevor der Gästeblock half resigniert die Stirn runzelte, unterlief Berlin ein dicker Schnitzer in der Verteidigung; Romulo (25.) zögerte keinen Moment. 2:0. Pause. Es bleibt dabei: Leipzig ohne große Umwege auf Siegkurs, Baku netzt dann in der 63. Minute unbedrängt ein drittes Mal. Zugegeben: Union gelang noch per Kopf durch Doekhi (78.) eine Art Trostpflaster – und trotzdem, der Schlussakkord war eher Pflicht als Hoffnungsschimmer. Beide Teams vergaben im Anschluss noch den ein oder anderen Hochkaräter, aber eigentlich war da wenig Zweifel, wie das alles ausgeht. Leipzig festigt sein Ziel, nächste Saison auf der ganz großen Bühne zu spielen, während Union knirscht und auf bessere Tage im Tabellenkeller hoffen muss.

RB Leipzig setzte sich am 31. Spieltag souverän mit 3:1 gegen den 1. FC Union Berlin durch und bleibt damit voll auf Champions-League-Kurs. Die Leipziger dominierten das Spiel von Beginn und schafften durch frühe Tore die Vorentscheidung, während Union Berlin erneut mit Abwehrschwächen zu kämpfen hatte. Interessant ist zudem, dass Union mit diesem Ergebnis zum wiederholten Male auswärts keine entscheidenden Impulse setzen konnte, was die angespannte Lage in der unteren Tabellenhälfte weiter verschärft. Weitere Details: Leipzigs dritter Treffer durch Ridle Baku spiegelt die offensive Variabilität des Teams in dieser Saison wider, während Union derzeit offensichtlich nach Lösungen in der Defensive sucht. Besonders beachtenswert ist, dass Leipzigs Formkurve in den letzten Wochen im Vergleich zu direkten Konkurrenten wie Borussia Dortmund oder dem VfB Stuttgart eher nach oben zeigt. Der Berliner Trainer stand nach der Partie merklich unter Druck und deutete an, dass personelle Änderungen nicht ausgeschlossen sind, um eine Eskalation im Abstiegskampf zu verhindern.

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