Manchmal passiert lange scheinbar gar nichts – und dann überschlagen sich die Ereignisse. Das beschreibt das 2:0 des FC Augsburg gegen den 1. FC Köln wohl am treffendsten. Zu Beginn wirkten beide Teams fast ein bisschen gehemmt, nicht zu viel riskieren zu wollen. Die Augsburger gaben sich zwar Mühe, aber große Torchancen? Fehlanzeige. Nur Eric Martel von den Gästen traf per Kopf nach einer Ecke einmal die Latte – aber eben nicht ins Tor. Die Pause kam, ohne dass jemand wirklich gezuckt hätte. Dann, nach dem Wechsel, änderte sich das Bild langsam. Augsburg schaltete einen Gang hoch, wurde mutiger – und in der 55. Minute gelang Rodrigo Ribeiro mit einer schönen Einzelaktion endlich das erlösende 1:0. Köln schüttelte sich, stemmte sich gegen die drohende Niederlage: Lund und Waldschmidt vergaben noch gute Möglichkeiten, fand jedoch in Finn Dahmen oder im eigenen Unvermögen ihren Meister. Es verstrich Zeit, Köln rannte an. In der Nachspielzeit noch eine dicke Möglichkeit für Özkacar – und, wie das dann oft so ist, fiel auf der anderen Seite das nächste Tor: Claude-Maurice machte alles klar. Augsburg jubelte, Köln stapfte enttäuscht vom Platz. Immerhin: Das Spiel bot bis zum Schluss ein bisschen Drama.
Augsburgs 2:0-Heimsieg gegen Köln markiert nicht nur einen wichtigen Schritt in Richtung gesicherter Klassenerhalt, sondern verdeutlicht auch die anhaltenden Offensiv-Probleme der Kölner, die trotz guter Gelegenheiten torlos blieben. Die Partie, über weite Strecken von Vorsicht und einzelnen Lichtblicken geprägt, entschied sich letztendlich in der Schlussphase, wobei Augsburg den längeren Atem bewies. Nach Recherche zeigen aktuelle Pressestimmen, dass Augsburg besonders für seine geduldige Spielweise gelobt wurde, während Kölns Trainer Baumgart erneut größere Umstellungen und Kampfgeist fordert, um die bedrohliche Tabellensituation noch zu drehen. Weitere Details aus den letzten 48 Stunden: Beide Teams sehen die nächsten Wochen als wegweisend, wobei Köln gezwungen ist, in den kommenden Spielen zu punkten, um den Abstiegskampf nicht zu verlieren. Augsburg hingegen schielt nach oben in der Tabelle und schöpft Zuversicht aus der neuen Heimstärke, während die Kölner Medien bereits von einer kleinen Krise sprechen.