AURENA verstärkt Präsenz in Deutschland: Berliner Traditionshaus AssetOrb jetzt Teil der Gruppe

Berlin/Niklasdorf – Der österreichische Branchenprimus AURENA übernimmt das Berliner Auktionshaus AssetOrb, bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Stiftung Warentest, und setzt damit seinen Wachstumskurs in Deutschland fort.

heute 10:00 Uhr | 2 mal gelesen

Manchmal, wenn große Player ihre Fühler in neue Richtungen ausstrecken, geschieht es leise – und doch mit weitreichenden Folgen. Die AURENA Group, seit 2012 eine feste Größe im Bereich großvolumiger Auktionen und Österreichs Nummer eins auf diesem Gebiet, hat sich nun das renommierte Berliner Unternehmen AssetOrb einverleibt. AURENA ist bekannt dafür, Mengen zu bewältigen, für die andere eine halbe Ewigkeit brauchen würden. Über 180 Köpfe arbeiten an ausgefeilten Plattformen, Lösungen und – das fällt kaum auf, ist aber entscheidend – an der Stimmung in der Branche. Die Integration von AssetOrb, das seinen Ursprung bereits 1954 hat und unter anderem mit Versteigerungen für Stiftung Warentest und die Berliner Wasserwerke von sich reden macht, bedeutet mehr als nur eine Verbreiterung des Einkaufsradius: Für AURENA öffnet sich damit das Tor zu einem noch engeren Netzwerk von Bietern und Auftraggebern in Deutschland, beginnend mit Berlins Wirtschaft und weit darüber hinaus. Dass dieser Schritt quasi eine Vorsehung war, legt Andreas Spiegel, Chef von DRS Investment SE, offen auf den Tisch: Kaum war DRS bei AURENA eingestiegen, wurde die Übernahme von AssetOrb eingetütet – ein klassisches Beispiel für eine konsequente „Buy & Build“-Strategie. Deutschland steht hierbei nicht am Rand, sondern im Zentrum der europäischen Expansionspläne. Vom traditionsreichen Berliner Parkett zu einer vollintegrierten digitalen Plattform – AssetOrb ist nun Teil eines Teams, das aktuell über 420.000 Bieter aus gut 50 Staaten anzieht. Für viele Bieter, vielleicht auch solche, die bislang nie einen Fuß in eine echte Auktion gesetzt haben, wird der Zugang nun barrierefreier und breiter. Der Charme der Zusammenarbeit? Es ist eine Verbindung von Technik und gewachsener Beziehungspflege. AssetOrb bringt seine Erfahrung mit Industrie, Behörden, Banken und Stiftungen in die Partnerschaft ein, während AURENA die Prozesse digitalisiert und in ungewohnter Geschwindigkeit abwickelt. Diese Mischung – Fachkenntnis trifft datengetriebene Auktionskultur – erinnert ein wenig an eine Symbiose von Berliner Handwerk und Wiener Systematik. Ob da alles reibungslos abläuft? Da können schonmal Spannung und Neugier Hand in Hand gehen. Jedenfalls, sagen die Firmenchefs, steht am Ende für Kunden und Bieter eine Art All-in-One-Lösung für den deutschen Markt.

Mit der Integration von AssetOrb unterstreicht die AURENA Group ihren Anspruch, den deutschsprachigen Auktionsmarkt zu dominieren und über digitale Plattformen effizienter und internationaler zu werden. Die Übernahme markiert den ersten praktischen Meilenstein einer neuen Internationalisierungsoffensive, die dank der Unterstützung von DRS Investment SE an Fahrt gewinnt. Für Auftraggeber und Bieter entstehen damit neue Synergien, von lokal gewachsener Marktkenntnis bis zum direkten Draht ins internationale Auktionsgeschehen – ein Ansatz, der auch in anderen Branchen als skalierbares Wachstumsmodell gehandelt wird. In aktuellen Medien ist zu beobachten, dass Auktionen einen Digitalisierungsschub erfahren: Laut der „Süddeutschen Zeitung“ entstehen durch neue Onlineformate wie auf aurena.de für klassische Auktionshäuser attraktive Erlöspotenziale über Ländergrenzen hinweg. In der „FAZ“ wird zudem die zunehmende Relevanz von Datenanalysen für die Optimierung von Bieterstrategien thematisiert – ein Trend, den AURENA aktiv aufgreift. Schließlich diskutiert „t3n“ die Rolle von PropTech und Plattformökonomie beim Wandel traditioneller Branchen, mit AURENA als einem der zukunftsweisenden Beispiele.

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