Die DASA-Arbeitswelt hat ihre Dauerausstellung zum Hochbau eröffnet und richtet sich gezielt an Entdecker:innen ab Schulalter. Mit originalen Bauutensilien, spielerischen Elementen wie einem echten Kran und begehbarer Kabine, digitalen Stationen sowie Hintergrundwissen zu nachhaltigem Bauen und Diversität wird das Hochbauhandwerk umfassend erlebbar. Die Macher setzen auf offene Vermittlung („Baustelle“ als Denk- und Erlebnisraum statt Klischee-Schauplatz) und greifen gesellschaftliche Themen wie Arbeitsbedingungen, moderne Materialien und Gendergerechtigkeit auf. Im Vergleich etwa zu bisherigen Bauausstellungen erweitert DASA den Fokus: partizipative Zugänge, sinnliche Erfahrungen, Innovations-Knowhow und Bildungsangebote stehen im Vordergrund. Parallel gibt es aktuell verstärkt gesellschaftliche Diskussionen um Nachwuchs im Handwerk, faire Arbeitsplätze und nachhaltige Architektur – etwa vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und der notwendigen Bauwende in Deutschland. Laut einem frischen Bericht in der Süddeutschen Zeitung benötigen besonders Bau- und Handwerksbetriebe gezielte Nachwuchsförderung und diversere Teams, um die Herausforderungen der Zukunft zu bestehen. Auch Digitalisierungsinitiativen werden auf Branchentreffen und in Fachblogs als Weg gesehen, um die Attraktivität der Bauberufe für junge Leute zu erhöhen und bürokratische Hürden abzubauen.
08.07.26 17:33 Uhr