Motivation zählt bei TEDi mehr als Noten
Im Handel sind Schwierigkeiten mit den Qualifikationen neuer Bewerber Alltag – zumindest, wenn man nach Umfragen des Handelsverbands Deutschland fragt. TEDi verfolgt einen eher pragmatischen Ansatz: 'Wir achten schon auf Noten', räumt Thomas Lendl, der als Managing Director für Personal und Sicherheit bei TEDi tätig ist, ehrlich ein. 'Doch die wirkliche Eignung ergibt sich meist erst im persönlichen Gespräch.' Wer offen ist und sich einbringen will, bekommt eher eine Chance – das klingt erstmal wie eine Floskel, wird aber bei TEDi durchaus ernstgenommen.
Karrierewege abseits der Perfektion: Stefan Nimpongs Aufstieg bei TEDi
Das Unternehmen erzählt gern von Mitarbeitern wie Stefan Nimpong. Vor zehn Jahren als Azubi eingestiegen, arbeitet er sich von Station zu Station hoch – bis zum Verkaufsleiter, der heute sage und schreibe 120 Stores von Köln bis ins Bergische Land verantwortet. Zwölf Führungskräfte hängen an seinem Schreibtisch. Sein Rezept? "Dran bleiben, auf Chancen setzen, ein wenig Disziplin und der unerschütterliche Glaube an die eigene Entwicklung – dann kann man wirklich viel erreichen."
Duale Ausbildung: Mehr als Theorie – ein gesellschaftliches Versprechen?
TEDi wächst – das ist keine Plattitüde, sondern Realität. CEO Petar Burazin stellt klar: "Ausbildung ist für uns kein Nebengeschäft, sondern der Kern des nachhaltigen Wachstums." Dahinter steckt eine im deutschen Ausbildungssystem oft diskutierte Frage: Haben alle, unabhängig von ihrem bisherigen Weg, die gleiche Chance auf eine Karriere? TEDi will, dass die Antwort Ja lautet – und sieht sich selbst nicht nur als Arbeitgeber, sondern als Impulsgeber für gesellschaftlichen Mehrwert.
Top-Arbeitgeber-Auszeichnung – nur ein Zertifikat oder gelebte Kultur?
2026 bekam TEDi das Label „Top Employer Germany“ – ein Titel, mit dem man gern hausieren geht. Doch dahinter stecken hohe Standards im Recruiting, in der Entwicklung und bei Aufstiegswegen. Laut Unternehmensangaben lässt TEDi jungen Leuten Raum, ihre Talente auszuprobieren und sich zu entwickeln. Bewerbungen für die 333 neuen Ausbildungsplätze sind online möglich: https://www.tedi.com/karriere/schueler-studenten/ausbildung/ausbildung-im-vertrieb.
Kurzportrait TEDi
Der Discounter wurde 2004 gegründet – heute gibt es ihn mit mehr als 3.700 Filialen in 15 Ländern. Das Sortiment? Ein bunter Mix aus Bastelbedarf, Deko, Schreibwaren, Hobbyartikeln und vielem mehr – die Preismarke von 1 Euro wird dabei erstaunlich oft unterschritten. Bis 2028 peilt TEDi 5.000 Filialen an. Die „Preisfavorit“-Auszeichnung von WirtschaftsWoche 2026 holte man sich ebenfalls, genau wie das Top Employer-Zertifikat. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung: laut TEDi mehr als nur Marketingsprache.
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TEDi positioniert sich inmitten einer allgemeinen Flaute des deutschen Ausbildungsmarkts als attraktiver Ausbildungsbetrieb mit 333 Stellen für das Lehrjahr 2026/27. Das Unternehmen legt Wert auf Motivation, Persönlichkeit und Potenzial – weniger auf perfekte Schulnoten. Die duale Ausbildung steht weiterhin im Zentrum von TEDis Expansionsstrategie und soll jedem, unabhängig vom bisherigen Werdegang, nachhaltige Aufstiegschancen eröffnen. In Anbetracht jüngster Presseberichte herrscht in vielen Branchen weiterhin ein eklatantes Ungleichgewicht auf dem Ausbildungsmarkt. Laut aktuellen Studien des Bundesinstituts für Berufsbildung ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge auch 2024 rückläufig, während zahlreiche Unternehmen über unbesetzte Lehrstellen klagen – vor allem in Handel, Gastronomie und Handwerk (vgl. FAZ, Spiegel, Zeit). TEDi hebt sich bewusst davon ab und setzt weiterhin auf persönliche Förderung und soziales Engagement, was durch die Auszeichnung als Top Employer und „Deutschlands Preisfavorit 2026“ unterstrichen wird.