Die Deutsche Bahn versucht mit einer Kombination aus Arbeitszeitreduzierung und mehr kulant geplantem Wechsel von Zugpersonal, das größte Alltagsproblem ihrer Fernverkehrsmitarbeiter, nämlich instabile Dienstpläne und permanente Überstunden durch Verspätungen, etwas zu lindern. Neben der Neueinstellung von Hunderten Kolleginnen und Kollegen gibt es aber weiterhin Frust – vor allem, wenn interne Anweisungen den Ton verfehlen und wenig auf Augenhöhe kommuniziert wird. Die Bahn macht langsam Fortschritte bei der Pünktlichkeit, doch Baustellen und Infrastrukturprobleme bringen weiterhin große Unsicherheiten in den Berufsalltag der Beschäftigten. Laut aktuellen Meldungen setzte die Bahn laut FAZ seit März konkrete Maßnahmen zur besseren Dienstplanstabilität um – insbesondere durch flexiblere Schichtübergaben und ein verstärktes Pufferzeiten-Management. Auf Spiegel.de wird berichtet, dass die DB angesichts häufiger Zugverspätungen weiter massiv investiert; auch der Fokus auf die Entlastung der Mitarbeiter scheint laut Management mittlerweile dringend geboten, um Kündigungen und Ausfälle vorzubeugen. Auf Zeit Online aktualisieren sich die Berichte regelmäßig; ein Schwerpunkt ist die Stimmung im Betriebsrat und die Frage, inwiefern das neue Modell die Personalfluktuation tatsächlich abbremst.