Direktvertrieb 2026: Stabile Umsätze, optimistischer Ausblick – der persönliche Verkauf überzeugt weiterhin

Berlin – Im Handel bleibt Direktvertrieb ein Fels in der Brandung. Laut einer neuen Studie, erstellt vom Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. und Prof. Dr. Florian Kraus (Universität Mannheim), hält die Branche mit 21,24 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2025 ihr Niveau. Der Sektor blickt zuversichtlich nach vorn und rechnet für 2026 mit einem weiteren Umsatzanstieg um 3,7 Prozent – und das trotz angespannter Wirtschaftslage.

heute 14:22 Uhr | 2 mal gelesen

Die Zahl der aktiven Vertriebspartnerinnen und -partner hält sich auf beeindruckendem Niveau: Über 900.000 Menschen waren 2025 im Direktvertrieb tätig. Damit zeigt sich, dass dieses Vertriebsmodell weiterhin viele anspricht – sei es als Haupt- oder Nebenerwerb. Im Zentrum des Konzepts: der direkte, persönliche Austausch, sei es beim Beratungsgespräch zu Hause oder bei geselligen Produktpartys. "Die Nähe zum Kunden ist und bleibt unser größter Pluspunkt," so Elke Kopp, Vorstandsvorsitzende beim BDD. Sie hebt hervor, wie stark die persönliche Begeisterung der Verkäuferinnen und Verkäufer die Branche mitträgt. Aus zufriedenen Käuferinnen und Käufern werden echte Fans – und diese mitunter sogar selbst zu engagierten Vertriebspartnern.

Interessant sind auch die Einkommen: Rund die Hälfte der Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner verdient monatlich bis zu 535 Euro dazu, was für viele eine wertvolle Unterstützung darstellt – gerade, wenn das monatliche Budget knapp wird. Ein Drittel schafft es sogar, mehr als 1.248 Euro zu erwirtschaften. Diese Bandbreite macht den Direktvertrieb besonders attraktiv: Von flexiblem Nebenjob bis hin zur eigenen Selbstständigkeit ist alles möglich.

"Wir sehen hier eine traditionsreiche Handelsform, die sich stetig neu erfindet und gerade in turbulenten Zeiten weiter Bestand hat. Persönliche Beratung – im Zeitalter von Onlineshopping fast schon ein Luxusgut – bleibt auch 2026 das Herzstück erfolgreichen Verkaufens," lautet das Fazit von Prof. Dr. Kraus.

Pressekontakt:
Alexandra Bekavac, Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V.
E-Mail: bekavac@direktvertrieb.de
Tel.: +49 (0)30 - 23 63 56 83

Quelle: Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. via news aktuell
Mehr zur Studie

Der Direktvertrieb in Deutschland bleibt im Jahr 2025 mit einem stabilen Umsatz von 21,24 Milliarden Euro und rund 900.000 Vertriebspartner*innen eine feste Größe im Handel. Die Branche überzeugt mit ihrer persönlichen Kundenansprache, die trotz Digitalisierung als großer Vorteil gilt. Laut aktuellen Recherchen stehen viele Menschen dem Direktvertrieb wegen der flexiblen Verdienstmöglichkeiten weiterhin offen gegenüber: Während die Hälfte der Vertriebspartner*innen bis zu 535 Euro nebenher verdient, können etwa ein Drittel einen Betrag über 1.200 Euro monatlich erzielen. Durch die wirtschaftliche Unsicherheit und den anhaltenden Kostendruck für Privatpersonen wird der Direktvertrieb als zusätzliche Einkommensquelle besonders geschätzt. Mehrere Medienberichte der letzten Tage heben hervor, dass die Branche durch Digitalisierung und Social Media neue Zielgruppen erschließt (siehe dazu aktuelle Beiträge auf t3n und The Local), aber auch klassische Elemente wie Produktpartys und persönliche Beratung ein Revival erleben. Nach Einschätzung der FAZ wurde die Widerstandsfähigkeit dieser Vertriebsform in Krisen erneut deutlich, nicht zuletzt, weil viele Vertriebspartner auf Selbstbestimmung und die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit Wert legen.

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