Im Kern bekräftigte Friedrich Merz nach dem Treffen mit Rumen Radew, dass Bulgariens Position zur Ukraine maßgeblich für das europäische Miteinander sei, insbesondere angesichts der neuen Dynamik innerhalb der EU. Radews moderate Töne gegenüber westlicher Ukraine-Unterstützung widerspiegeln sowohl innenpolitischen Druck als auch geopolitische Zwänge: Bulgarien ringt, wie viele kleine Staaten, um einen politischen Spagat zwischen EU-Pflichten und historischer Russlandnähe. Neuere Berichte zeigen, dass die jüngsten EU-internen Debatten, beispielsweise um Bulga-riens Rolle bei Munitionslieferungen, durchaus kontrovers bleiben – aber der Trend, sanft in Richtung europäische Geschlossenheit zu steuern, ist spürbar.
18.05.26 18:30 Uhr