Für Michael Hempt, CEO von Würth Österreich, ist der Gold-Status bei EcoVadis mehr als nur ein Zertifikat an der Wand. "Diese Wertung zeigt, dass wir Nachhaltigkeit nicht als lästiges Pflichtprogramm begreifen, sondern als festen Bestandteil unserer Unternehmens-DNA sehen. Der Sprung von Bronze auf Gold ist kein Zufall – das ist das Ergebnis harter, bewusster Arbeit." Gleichzeitig spricht er offen die Herausforderungen an: Das Hochwasser am Firmenstandort, die Belastungen durch andauernde Hitzewellen – das sind keine Planspiele, sondern bittere Realität. Und die trifft nicht nur die Umwelt, sondern eben auch Mitarbeitende und den wirtschaftlichen Alltag.
Die steigenden Energiekosten und die Löcher in der Lieferkette werden von Würth Österreich strategisch adressiert. Das Unternehmen investiert kräftig in erneuerbare Energieformen (Geothermie, Photovoltaik) und stellt – fast ein bisschen visionär – die Fahrzeugflotte auf elektrisch umsattelt, mit dem ehrgeizigen Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um sage und schreibe 90 Prozent zu drücken. Dabei entpuppt sich die neue Geothermieanlage als handfester CO2-Sparer.
Man könnte meinen, der Weg sei mit der Auszeichnung beendet, aber Ingrid Reichenauer, Nachhaltigkeitschefin, widerspricht: Besonders in den Bereichen Umwelt und nachhaltige Beschaffung habe Würth Österreich sichtbar aufgeholt. Dass EcoVadis im Carbon Rating das fortgeschrittene Management-Level vergibt, ist als Vertrauensbeweis zu werten – aber eben auch als Arbeitsauftrag. Sorgenfrei ist niemand: Lieferketten bleiben fragil, neue Standards erfordern ständige Anpassung.
Studien wie jene vom KONTEXT Institut bescheinigen Unternehmen, die Nachhaltigkeit formatfüllend leben, einen Startvorteil: Sie bleiben innovativ, widerstandsfähig und kundenorientiert. Doch der Appell an die Politik bleibt: Ohne klare Vorgaben lässt sich klimapolitisch schwer planen. Für Würth Österreich ist Nachhaltigkeit nicht nur eine Goldmedaille, sondern eine Verpflichtung mit echten Konsequenzen für den Alltag – und für die nächsten Generationen.
Würth Österreich zählt nach der EcoVadis-Goldauszeichnung zu den nachhaltigsten Unternehmen seines Sektors. Die Umstellung auf grüne Energien (Geothermie, PV-Anlagen), die geplante Elektrifizierung der Firmenflotte und die transparente Überwachung und Reduktion der Emissionen sind Teil einer weitreichenden Nachhaltigkeitsstrategie, die auch soziale Aspekte und nachhaltige Beschaffung einschließt. Laut aktuellen Medienberichten steht Würth mit seinem Engagement beispielhaft in einer Zeit, in der viele Unternehmen noch um eine glaubwürdige Umsetzung ringen: Besonders die praktische Einbindung der Mitarbeitenden und die aktiven Anpassungen an veränderte Umweltbedingungen werden hervorgehoben. • Auf https://www.spiegel.de wurde am Rande darauf hingewiesen, dass viele deutsche (und damit europäische) Unternehmen derzeit enorme Herausforderungen durch neue EU-Lieferkettenrichtlinien und gestiegene Energiekosten erleben, und dabei attraktive Chancen für Innovation und Nachhaltigkeit entstehen. • Die https://www.zeit.de berichtet, dass die Wirtschaft verstärkt auf Transparenz und nachhaltige Standards setzt, wobei Unternehmen, die bereits jetzt engagiert handeln, einen klaren Marktvorsprung haben. • Auch die https://www.sueddeutsche.de unterstreicht in ihrem aktuellen Umweltbericht, wie wichtig eine authentische, von der Unternehmensleitung getragene Nachhaltigkeit ist – und wie sehr sich Unternehmen profilieren können, wenn sie die Transformation als Kernstrategie annehmen.