Was am Freitagabend im Grenzgebiet zu Syrien geschah, klingt, als hätte es aus einem düsteren Kriegsdrama stammen können: Iranische Raketen und Drohnen steuern – mal schneller, mal zögernd – auf eine US-Militärstellung in Jordanien zu. Der Versuch der Verteidigung? Ein Balanceakt aus Abfangsystemen und der Hoffnung, nicht völlig überrumpelt zu werden. Zwei US-Soldaten sterben bei der Abwehr. Einer bleibt vermisst, eine Nachricht, die sich wie ein Schatten über das Geschehen legt. Vier weitere werden verwundet – zwar medizinisch versorgt, bald aber wieder auf den Beinen. Man fragt sich: Wie oft wird so etwas noch geschehen, bevor jemand die Spirale durchbricht? Die Identitäten der Toten, so informiert das US-Zentralkommando, werden aus Pietät erst später veröffentlicht. Menschliches Maßnehmen im Maschinengetöse von Krieg und Politik.
Ein iranischer Angriff mit Raketen und Drohnen auf eine US-Basis in Jordanien endete tödlich: Zwei US-Soldaten starben, einer gilt als vermisst, vier wurden kurzzeitig verletzt. Der Vorfall bringt erneut scharfe Töne in die Debatte um die Rolle der USA im Nahen Osten und um das wachsende Risiko von Eskalation durch regionale Akteure wie Iran. Aus aktuellen Berichten verschiedener Medien ergibt sich, dass die Attacke Teil einer ganzen Reihe von vergleichbaren Angriffen ist, während sich die USA und ihre Partnerstaaten über einen Kurs zwischen Retaliation, Rückzug und Diplomatie uneins sind. Laut Informationen der letzten Stunden verstärken die USA ihre militärische Präsenz in der Region und betonen erneut ihre "unverbrüchliche Unterstützung" für die Verbündeten vor Ort.