Shawn Fain treibt die Organisierung der Belegschaften bei internationalen Autoherstellern im traditionsgemäß gewerkschaftsskeptischen Süden der USA entschlossen voran, trotz einiger Rückschläge wie bei Mercedes in Alabama. Nach dem historischen Organisationsdurchbruch bei Volkswagen in Tennessee plant die UAW weitere Kampagnen, gestützt auf einen aufgestockten Streikfonds, der die Durchsetzungskraft stärken soll. In aktuellen Berichten amerikanischer und deutscher Medien wird außerdem hervorgehoben, dass sich die Arbeitsbedingungen in den Werken teils drastisch unterscheiden und der Druck auf Nicht-Gewerkschaftsmitglieder zunimmt – der Arbeitskampf bei Tesla in Schweden, die intensive Berichterstattung zu sozialen Fragen in Südstaatenbetrieben und die wachsende politische Unterstützung für Gewerkschaften in den USA prägen den aktuellen Diskurs. Laut taz steigen die Aktivitäten der Gewerkschaften in den USA derzeit insgesamt, in Atlanta beispielsweise finden zahlreiche Streiks und Organisierungen statt (https://taz.de). DW.com berichtet in einem neuen Artikel, dass immer mehr Konzerne stärker auf die Zusammensetzung ihrer amerikanischen Belegschaften achten und politische Proteste gegen schlechte Arbeitsbedingungen Konzerne wie Tesla oder Hyundai unter Druck setzen (https://www.dw.com). Laut Zeit.de melden Beschäftigte in Südfabriken einen deutlichen Zuwachs an regionaler Solidarität überall, wo Gewerkschaften aktiv werden (https://www.zeit.de).