Das US-Verteidigungsministerium will weiter Druck ausüben: Ein neuer Schlag sollte die militärischen Strukturen des Iran schwächen, so heißt es zumindest von offizieller Seite. Derweil berichten die Revolutionsgarden von einer ganz anderen Lage - zwei Öltanker seien bei dem Versuch, durch ein Minenfeld in der südlichen Straße von Hormus zu fahren, in die Luft geflogen. Washington wischt diese Version vom Tisch und spricht von Desinformation.
Laut einer Mitteilung der Garden ist allerdings noch mehr passiert: Angeblich hätten sie mit einer Mischung aus Raketen und Drohnen vier weitere Schiffe am Durchqueren gehindert; doch solche Angaben sind bislang von keiner unabhängigen Stelle bestätigt worden. Merkwürdig bleibt auch, dass kein Wort über mögliche Todesopfer oder klare Angaben zu den betroffenen Ländern fällt.
Parallel dazu haben die USA wieder angefangen, iranische Häfen zu blockieren. Das alles hat dazu geführt, dass der internationale Energiemarkt erneut nervös ist – die Preise klettern spürbar nach oben. Trumps Ton verschärft sich ebenfalls: Sollte es bei den Gesprächen über den Zugang zur Straße von Hormus keinen Durchbruch geben, droht er mit einer weiteren Eskalation. Auf iranischer Seite mahnt General Rezaei seinerseits scharf: Sollte Washington nicht einlenken, gehe der Konflikt in eine neue, sehr viel gefährlichere Phase über.
Der jüngste Zwischenfall am Persischen Golf verschärft die ohnehin angespannte Lage zwischen den USA und Iran weiter. Während sich die offiziellen Darstellungen über Ursache und Ablauf der Tankerexplosionen widersprechen, lässt die Ungewissheit Raum für Spekulationen – und schürt politische wie wirtschaftliche Unsicherheit. Auffällig ist diesmal das Fehlen klarer Informationen: Weder die Herkunft der Schiffe noch Details zu betroffenen Crewmitgliedern sind bekannt, was Misstrauen auf allen Seiten nährt.
Durch zusätzliche Recherchen zeigt sich, dass die Energiepreise bereits auf neue Höhen steigen und auch Reedereien aus Europa ihre Fahrpläne anpassen. Die US-Regierung beruft sich auf Geheimdienstinformationen, bleibt aber Details schuldig, während iranische Quellen von einer möglichen Sabotage sprechen. Laut Analysten steigt damit das Risiko eines größeren militärischen Zusammenstoßes am Golf – ein Risiko, dessen Tragweite wirtschaftlich und politisch schwer einzuschätzen ist.