Am Freitag brachen die US-Börsen spürbar ein; spezielles Augenmerk lag auf den deutlichen Kursverlusten der Technologieaktien. Verunsichert wurden Investoren durch unerwartet gestiegene Exportpreise und stagnierende Importpreise in den USA, was zusammen mit steigenden Rohstoffpreisen Spekulationen über eine mögliche Zinserhöhung der US-Notenbank schürte. Während der Dollar fest blieb und der Euro einen leichten Dämpfer erlitt, konnten Gold und vor allem Öl von der Unsicherheit profitieren – offenbar als sichere Häfen beziehungsweise durch die aktuellen Markttrends. Laut aktuellen Artikeln aus führenden deutschen Medien (u.a. „Der Spiegel“ und „Frankfurter Allgemeine Zeitung“) stehen die US-Börsen weiterhin im Zeichen großer Unsicherheit: Investoren sind hin- und hergerissen zwischen Inflationssorgen und Hoffnungen auf einen anhaltenden KI-Boom, wobei Tech-Aktien wie Nvidia oder Apple besonders volatil bleiben. Die Inflation in den USA gibt aktuell widersprüchliche Signale, insbesondere wegen überraschend robuster Arbeitsmarktdaten und hartnäckig hoher Rohstoffpreise – beides Faktoren, die die Zinserwartungen der Märkte immer wieder aufs Neue beeinflussen. Parallel dazu deuten Marktbeobachter auf verstärkten Kapitalzufluss in sichere Anlagen wie Gold und Staatsanleihen hin, während Experten die nächsten Schritte der Fed kritisch abwarten.