Das bestätigte der SC Freiburg am Freitag. Manzambi, der erst im Januar 2023 aus Genf ins Breisgau wechselte, startete beim SC mit Einsätzen in der U19 und U23. Für die erste Mannschaft gab er sein Bundesliga-Debüt im September 2024, ausgerechnet beim 3:0-Auswärtssieg in Heidenheim. Mit einem Last-Minute-Tor in Gladbach im April 2025 machte sich der junge Mittelfeldspieler auch bei den Fans einen Namen. Insgesamt hat er in allen Wettbewerben 58 Mal das SC-Trikot getragen – neun Mal selbst getroffen, elf Mal aufgelegt. Auf der internationalen Bühne konnte sich Manzambi ebenfalls profilieren: Im Sommer 2025 wurde er erstmals für die Schweizer Nationalmannschaft nominiert und hat seitdem in 16 Partien für die „Nati“ gespielt. Besonders erwähnenswert: Drei seiner sechs Länderspiel-Tore erzielte er direkt bei der WM 2026. Vorstand Jochen Saier würdigte den Werdegang Manzambis im Verein und sprach von einem außergewöhnlichen gemeinsamen Weg, der mit dem Einzug ins Europa-League-Finale seinen Höhepunkt fand. Nach intensiven Verhandlungen habe man eine gute Lösung für alle Seiten gefunden. Abschließend betonte Saier seinen Dank und wünschte Manzambi viel Erfolg für die Zukunft.
Johan Manzambi, 20 Jahre jung, hat in den vergangenen Jahren eine beachtliche Entwicklung beim SC Freiburg hingelegt. Über die Jugend und das U23-Team schaffte er den Sprung in die Bundesliga-Elf, wo er als offensiver Mittelfeldspieler mit neun Treffern und elf Assists in 58 Partien zu überzeugen wusste. Nach seinem Länderspieldebüt 2025 für die Schweiz steigerte er sein internationales Profil weiter, vor allem durch starke WM-Auftritte. Neuerdings zieht es den ambitionierten Youngster nun in die Premier League zu Aston Villa. Interessanterweise stehen sowohl Freiburg als auch Villa bekannt für die strategische Integration junger Talente – vermutlich waren das auch entscheidende Argumente. Laut einem aktuellen Bericht auf „The Athletic“ geht Aston Villa mit ambitionierten Zielen in die kommende Spielzeit: Die Verpflichtung eines flexiblen, technisch starken Mittelfeldspielers wie Manzambi soll helfen, die Lücke zwischen Topteams und eigener Mannschaft kleiner werden zu lassen. Im Umfeld des SC Freiburg herrscht trotz Abschiedsstimmung ein Hauch von Stolz: Manzambis Werdegang zeige einmal mehr, dass gezielte Nachwuchsförderung Früchte trägt.