Klüssendorf zweifelt an Kürzungen bei Wohn- und Elterngeld – Suche nach besseren Lösungen

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf plädiert dafür, Einsparungen beim Wohn- und Elterngeld kritisch zu überdenken und nach Alternativen Ausschau zu halten.

heute 03:02 Uhr | 3 mal gelesen

Tim Klüssendorf, Generalsekretär der SPD, hat laut seiner Aussage gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" eine große Portion Skepsis hinsichtlich der geplanten Kürzungen beim Wohn- und Elterngeld. Im derzeit laufenden parlamentarischen Verfahren, so betont er, müsse akribisch abgewogen werden, ob die bisherigen Vorschläge tatsächlich an der sinnvollsten Stelle ansetzen. Vielleicht, sinniert er, wird gerade bei den Falschen der Rotstift angesetzt – und das wiederum sei eine Debatte, die der Bundestag sehr genau führen müsse. Klüssendorf stellt in den Raum, ob die bestehenden Leistungen nicht besser beibehalten werden sollten und fordert letztlich dazu auf, wenn möglich, klügere Sparwege zu finden. Letztlich steht für ihn im Vordergrund, dass die Einsparungen nicht an den Bedürftigsten stattfinden – und dass für den Bundeshaushalt womöglich geeignetere Lösungen existieren.

Die Diskussion um potenzielle Kürzungen beim Wohn- und Elterngeld ist nicht zuletzt angesichts steigender Lebenshaltungskosten und angespannter finanzieller Lagen vieler Familien besonders brisant. Klüssendorf wirft die rhetorische Frage auf, ob diese Sparmaßnahmen tatsächlich am richtigen Hebel ansetzen oder ob politische Alternativen gesucht werden müssten. Nach neuen Berichten in führenden deutschen Medien werden diese Pläne quer durch die Parteienlandschaft teils kritisch beäugt – etwa weil Wohngeldempfänger und junge Familien bereits jetzt als besonders verletzlich gelten. Zusätzlich ist der Haushalt des Bundes angespannt wie seit Jahren nicht mehr: Der Sparkurs erzeugt politischen Druck, aber auch sozialen Sprengstoff. Verschiedene gesellschaftliche Akteure, darunter Sozialverbände und Ökonomen, fordern weitergehende Diskussionen über Prioritäten im Sozialetat und schlagen Alternativen wie die effektivere Besteuerung großer Vermögen oder gezielte Subventionsstreichungen bei anderen Posten vor. Entscheidungsdruck und Unsicherheiten begleiten also die parlamentarische Entscheidungsfindung.

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