James Cottriall setzt herbstliche Hoffnungstöne mit neuer Single „Try“

Wien – Indie-Pop mit Herz: James Cottriall überrascht am 27. September mit der Single „Try“, einer charmant leichtfüßigen Ode an den Optimismus und die kleinen Lichtblicke im alltäglichen Tiefnebel der Herbsttage. Die Melodie geht sofort ins Ohr, während der Text Hoffnung und Motivation in zarten Zwischentönen verwebt.

heute 11:47 Uhr | 2 mal gelesen

So, wie es manchmal mitten im Grau des Alltags einen Sonnenstrahl braucht, so wirkt 'Try' – zumindest empfinde ich es so – wie ein Puls frischer Energie. Cottriall, der in Wien längst heimisch gewordene Brite mit überraschend vielen Wurzeln, sagt es selbst: 'Ich will Freude, Unbeschwertheit und einfach ein bisschen mehr Herz in die Welt werfen.' Vielleicht hat er da einen Punkt, denn wenn man sich ehrlich fragt, fehlt genau das so oft zwischen Stress, digitaler Dauerberieselung und all diesen kleinen Krisenschauplätzen im Kopf. Wobei – sein Anspruch geht noch darüber hinaus. 'Try' soll nicht nur aufmuntern, sondern tatsächlich so eine Art musikalische Rettungsleine sein: eine Erinnerung, dass jeder einzelne zählt, dass alle ein bisschen einzigartig sind, auch wenn das kitschig klingt (ich hab da keine Scheu vor Kitsch an grauen Tagen). Frivolität trifft Tiefgang, wenn man ehrlich ist. Kurzer Sprung zurück in die Gegenwart: Wer Cottriall verfolgt, darf gespannt sein. Für 2027 steht ein neues Album an, das erste seit einigen Jahren, und – so schätze ich ihn ein – vermutlich zwischen radiotauglichen Hymnen und ernsten Balladen oszillierend. Kein reines Single-Feuerwerk also, sondern ein Werk mit eigenem Atem. Zu den Open-Air-Tourneen will er nachlegen – 2027 werden die Bühnen wohl größer, Termine kommen demnächst. Und: Neue Lieder, über 25 an der Zahl stehen auf seinem Zettel. Was daraus wirklich den Weg aufs Album und auf die Setlist schafft? Werden wir hören. Vielleicht auch manches, das noch keine drei Akkorde hat, aber schon echtes Gefühl.

James Cottriall bringt mit „Try“ einen Song, der Lebensfreude und sanften Optimismus in den Herbst schickt, getragen von einer Melodie, die sofort Nähe schafft, ohne aufgesetzt zu wirken. Seine Aussage, dass jeder Mensch zählt, wirkt in Zeiten, in denen persönliche Bedeutung oft untergeht, wie ein kleines Versprechen mehr Menschlichkeit. Während das neue Album erst 2027 erscheinen soll, arbeitet Cottriall an dutzenden neuen Songs, plant große Touren und bleibt sich selbst treu: handgemacht, ein bisschen nachdenklich, hoffnungsvoll – und vor allem nicht beliebig. Laut neuesten Quellen und nach aktuellen Recherchen wächst das Interesse an handgemachtem, authentischem Indie-Pop in Mitteleuropa rasant – Künstler wie Cottriall repräsentieren eine Gegenbewegung zum digitalen Einheitsbrei auf Streamingdiensten. In den vergangenen Tagen wurde mehrfach über die Rückkehr von Songwritern und Live-Erlebnissen berichtet, die als Hoffnungsschimmer für die krisengeplagte europäische Musikszene gelten. Besonders in Wien, aber auch in Berlin und München, sind Indie-Pop-Acts wie Cottriall derzeit wieder gefragter denn je.

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