Kathleen Krüger übernimmt als HSV-Sportvorständin – ein Novum in der Bundesliga

Kathleen Krüger wird als erste Frau fest Sportvorstand – und schreibt Bundesliga-Geschichte beim HSV.

vor 56 Minuten | 4 mal gelesen

Das Personalkarussell dreht sich weiter: Kathleen Krüger, vielen beim FC Bayern München noch als strategisches Mastermind bekannt, schlägt ab dem 1. Juli ihre Zelte beim Hamburger SV auf. Der Verein selbst meldete den Wechsel am Dienstag – zwischen nüchterner Notiz und leiser Aufbruchsstimmung. Krüger, 40 Jahre jung, durchlief nach ihrer Zeit als Spielerin verschiedene Stationen bei den Bayern. Legendär fast schon ihr jüngster Posten: 'Senior Leading Expert Sport Strategy & Development' – klingt, als hätte sie nicht selten mit dem dicken Strategiefilzstift am Gesamtkonzept gemalt. HSV-Aufsichtsratschef Michael Papenfuß, in solchen Momenten immer für ein wertschätzendes Statement gut, lobt ihre langjährige Erfahrung und hebt hervor, dass Krüger sich auch im Haifischbecken Fußball durchsetzen konnte. Gerade beim FC Bayern ist das ja bekanntermaßen kein Zuckerschlecken. Organisation, Führung, Kommunikation und sportliche Expertise – Papenfuß setzt große Erwartungen in ihre Rolle für den gesamten Sportbereich des Vereins. Ihr Vorgänger? Stefan Kuntz – nach seinem Abgang herrschte eine spürbare Lücke. Ob Krüger den Job nun ‚bestimmt mit ganz eigenem Stil‘ ausfüllen wird? Das bleibt abzuwarten, der HSV ist ja traditionell ein Klub, der selten mit Stillstand glänzt.

Mit der Berufung von Kathleen Krüger als erste weibliche Sportvorständin schlägt der HSV ein womöglich neues Kapitel im Bundesliga-Kosmos auf. Krüger bringt jahrelange Erfahrung in der Führung und Entwicklung von Sportstrukturen mit, die sie beim FC Bayern München gesammelt hat. Der Hamburger SV trennt sich damit endgültig von Altlasten aus der jüngsten Führungskrise nach Kuntz' Abgang und setzt auf Modernisierung und Diversität. Neue Details: In verschiedenen aktuellen Artikeln wird betont, dass mit Krüger nicht nur eine erfahrene Fußballmanagerin, sondern auch eine Netzwerkerin kommt, die als Brückenbauerin zwischen Teams, Trainern und Führungsetage gilt. Mehrmals wird ihre Fähigkeit herausgestellt, in hitzigen Situationen Ruhe zu bewahren und dabei eine klare Linie zu verfolgen – etwas, das dem oft unruhigen HSV gut tun dürfte. In anderen Quellen wird auch die Hoffnung angesprochen, dass ihr Einstieg bei den Hamburgern ein Symbol für einen Wandel im deutschen Profifußball in Bezug auf mehr weibliche Führungskräfte markieren könnte.

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