Kraftstoffpreise: Saarland Top, Hamburg und Schleswig-Holstein Schlusslichter – ADAC verzeichnet bundesweit günstigere Preise

München – Bei den Benzinpreisen innerhalb Deutschlands gibt es gewaltige Unterschiede. Besonders günstig kommen derzeit die Autofahrer im Saarland davon, während Hamburg und Schleswig-Holstein die höchsten Preise aufrufen. Interessanterweise liegen in allen Bundesländern die Spritkosten nun unter der Zwei-Euro-Marke – das ist jedoch ein fragiles Zwischentief.

heute 16:00 Uhr | 2 mal gelesen

Ganz ehrlich, die Frage "Wo tanke ich am günstigsten?" hat sich wohl jeder Pendler schon einmal gestellt. Aktuell lohnt dabei vor allem ein Blick ins Saarland. Hier zahlt man – zumindest laut ADAC-Check – gerade nur 1,93 Euro für einen Liter Super E10. Auch Diesel ist hier mit 1,928 Euro pro Liter ungewöhnlich preiswert – irgendwie fast schon ein Relikt vergangener Zeiten, wenn man die Preispeaks des letzten Jahres bedenkt. In anderen Teilen Deutschlands, etwa in Schleswig-Holstein und Hamburg, sieht das deutlich anders aus: Die Preise für Super E10 lagen zuletzt bei knapp unter 2 Euro (1,984 und 1,982 Euro) – und Diesel kratzt in Hamburg sogar schon wieder an dieser psychologischen Marke. Brandenburg und Hamburg sind beim Benzin kaum günstiger, Hessen und Schleswig-Holstein bei Diesel deutlich hinten dran. Auffällig: Das Saarland profitiert wohl nicht nur von vielen Tankstellen, sondern auch vom florierenden Tanktourismus aus Luxemburg. Ein Detail, das ich früher nie so auf dem Schirm hatte. Wer sich übrigens nicht schon wieder über zu hohe Preise ärgern will, sollte beim nächsten Tanken die Uhr im Auge behalten: Die neue Regel (seit April 2026) besagt, dass die Preise nur noch einmal am Tag um 12 Uhr mittags angehoben werden dürfen. Danach bleiben sie stabil oder fallen sogar leicht ab – ungewöhnlich im deutschen Tankstellenalltag. Der Tipp des ADAC klingt wie immer simpel, aber treffend: Erst vergleichen, dann tanken. Und falls sich jemand überblicken will: Mehr als 14.000 Tankstellen hat der ADAC unter die Lupe genommen – das ist schon eine gewisse Größe der Stichprobe. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich direkt weitere Infos und aktuelle Preisdaten unter www.adac.de/tanken anschauen. Natürlich alles Stand 12. Mai 2026, 11 Uhr – man weiß ja, Spritpreise sind ein bisschen wie das Wetter: ziemlich sprunghaft.

Im aktuellen ADAC-Preisvergleich sind Saarländer beim Tanken weiterhin klar im Vorteil, besonders beim Super E10 und Diesel. Die neuen Regelungen, nach denen Preisanpassungen nur noch einmal täglich erlaubt sind, verschieben das günstigste Tankfenster auf die Mittagszeit – im Gegensatz zur bisherigen Abendregel. Allerdings bleibt der Markt volatil: Steigende Ölpreise könnten die günstigen Preise bald wieder kippen lassen. Ergänzend zeigen aktuelle Nachrichten, dass die Bundesregierung weiterhin über Entlastungen für Autofahrer diskutiert und die Debatte um die Zukunft fossiler Antriebe längst nicht abgeschlossen ist. Die Energiepreise werden zudem zunehmend von internationalen Faktoren – etwa politischen Krisenlagen oder weltweiten Fördermengen – beeinflusst, wie jüngst in mehreren Wirtschaftsanalyse-Formaten berichtet wurde.

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