Angela Merkel beim WDR Europaforum 2026: Europas Zukunft im Fokus

Berlin/Köln – Das 28. WDR Europaforum findet vom 18. bis 20. Mai 2026 unter dem Leitmotiv „Hard Times, Soft Power – Europas Rolle in der Weltunordnung“ statt. Bereits zum dritten Mal kooperiert das Forum mit der renommierten re:publica; Programmpunkte kommen zudem aus Brüssel und Straßburg. Hochkarätige Gäste und Debatten zu Europas Selbstbehauptung sind angekündigt.

heute 16:47 Uhr | 1 mal gelesen

Neben Angela Merkel (ehemalige Bundeskanzlerin) werden etliche prominente Namen wie Joschka Fischer (ehem. Außenminister), EU-Kommissar Maroš Šefčovič, Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan, Staatsministerin Serap Güler, Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour und Forschende wie Kai Ambos an Diskussionsrunden teilnehmen. Diskutiert werden etwa Fragen, wie Europa inmitten globaler Krisen seinen Kern bewahrt und es gelingen kann, Bürgerinnen und Bürger für das gemeinsame europäische Projekt wieder zu begeistern.

WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau hebt hervor, dass der Wandel der internationalen Ordnung viele alte Gewissheiten infrage stellt und das Forum einen Raum für offene Debatten stiftet: Geht dem politischen Westen langsam die Luft aus? Sind Neuausrichtungen nötig und, wichtiger noch: Gibt es trotz aktueller Unübersichtlichkeit Spielräume für Hoffnung? Vielfältige Stimmen aus Gesellschaft, Politik und Wissenschaft sollen ein facettenreiches Bild ermöglichen. Die Eröffnung übernehmen neben Vernau auch Barbara Gessler (Europäische Kommission) und Judit Hercegfalvi (Europäisches Parlament), womit die internationale Dimension unterstrichen wird.

Moderiert wird das WDR Europaforum von Sabine Scholt (ARD Morgenmagazin). Unterstützt wird sie von journalistischen Köpfen wie Ellen Ehni (WDR), Eva Lindenau (phoenix), Markus Preiß und Tina Hassel (beide ARD). Wer sich selbst einen Eindruck vor Ort verschaffen möchte, kann sich für die Berichterstattung akkreditieren. Wie immer werden große Teile des Programms live im WDR Fernsehen, im Stream und auszugsweise auf phoenix und in der ARD-Mediathek gesendet.

Das vollständige Programm ist online abrufbar: https://europaforum.wdr.de/forum-2026/programm-2026/

Interessierte Journalistinnen und Journalisten finden Akkreditierung und Informationen zur re:publica-Presse unter: https://re-publica.com/de/presse

Fotos und weiteres Pressematerial stehen unter www.ard-foto.de zur Verfügung. Weitere Presseinfos via WDR-Kommunikation: kommunikation@wdr.de – Tel. 0221 220 7100.
Offizieller Veranstalter ist der Westdeutsche Rundfunk mit Partnern wie dem Österreichischen Rundfunk und phoenix sowie der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament.

Hintergründe und aktuelle Fotos zur Veranstaltung gibt es zudem in der Presselounge unter presse.wdr.de.

Das 28. Internationale WDR Europaforum rückt zunehmend Europas Herausforderungen zwischen geopolitischen Umbrüchen und gesellschaftlicher Spaltung ins Zentrum. Teilnehmer:innen wie Angela Merkel, Joschka Fischer oder Maroš Šefčovič widmen sich der Frage, wie die EU in der heutigen Weltordnung ihre Werte behaupten und wieder attraktiver für ihre Bürger:innen werden kann. Im Kontext wachsender Kritik an der Handlungsfähigkeit Europas und der andauernden Transformation globaler Machtverhältnisse steht das Forum exemplarisch für die Suche nach konstruktiven Antworten fernab politischer Schnellschüsse. Nach neuesten Recherchen bleibt die Diskussion um Europas strategische Neuausrichtung brisant: Die Krisen rund um den Ukraine-Krieg, die Instabilität im Nahen Osten sowie die wachsenden Herausforderungen durch KI und Digitalisierung fordern die EU enorm heraus. Gerade in Hinblick auf die anstehenden Europawahlen und Debatten über Souveränität, Offenheit und soziale Gerechtigkeit erwarten Beobachter wegweisende Impulse vom diesjährigen WDR Europaforum. In den letzten Tagen diskutierten Medien zusätzlich die Rolle der Zivilgesellschaft und der europäischen Städte als Brückenbauer zwischen Politik und Alltag – ein Aspekt, der auch auf dem Forum verstärkt Thema werden dürfte.

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