KI und Journalismus: Was Redaktionen über den Einsatz von generativer KI wissen sollten

Hamburg – In einem praxisnahen Workshop erhalten Medienschaffende einen realistischen Einblick in die Chancen und Grenzen generativer KI. Ziel: Die Möglichkeiten moderner KI-Tools sinnvoll im Redaktionsalltag nutzen und eigenen Bedürfnisse anpassen.

heute 12:37 Uhr | 2 mal gelesen

Man kommt ja kaum noch drum herum: Generative KI – davon sprechen inzwischen alle. Ob im Newsroom oder hinter den Kulissen, Tools wie ChatGPT oder Gemini schleichen sich still und leise in die Arbeitsweise vieler Teams ein. Aber oft ist das eigenartig planlos, wie ein Versuch ohne Anleitung. Klar ist: Ohne echtes Hintergrundwissen drohen Missverständnisse oder falsche Hoffnungen. Genau hier setzt der Workshop von Stefan Voß an, einem der erfahrenen Verifikationsspezialisten bei der dpa. Im Dialog – oft mit einem Schmunzeln auf den Lippen – erklärt er, wie KI überhaupt funktioniert, wo ihre Grenzen lauern (Spoiler: Es gibt sie, und zwar mehr als genug!), und wie man die Technologien wirklich gewinnbringend einsetzt. Nicht alles, was glänzt, ist Gold und nicht jedes KI-Ergebnis überzeugt auf den zweiten Blick. Was im Training wirklich angenehm ist: Die Gruppe entwickelt eigene Ideen für geplante KI-Projekte – alles jenseits von Schema F. Und man merkt, wie der Workshop nicht einfach von der Stange kommt: Die Inhalte werden flott auf die individuellen Kenntnisse der Teilnehmenden angepasst, fast schon wie beim Maßanzug. Vorausgesetzt, man hat Lust, sich einzubringen und bringt einen Chatbot-Zugang mit (kostenlos reicht). Interessant: Sowohl Leute ohne jede KI-Erfahrung, als auch Tech-Nerds nehmen frische Impulse mit – unorthodoxe Fragen sind ausdrücklich erlaubt. Stefan Voß bringt dazu seine langjährige Erfahrung aus der Social-Media-Welt und aus internationalen Korrespondenzen mit ein. Und wenn mal ein Thema abdriftet, bleibt das Gespräch trotzdem produktiv. Die Veranstaltung findet am besten vor Ort in Hamburg oder Berlin statt, weil echte Begegnungen und gelegentliche leichte Ablenkungen im Team meistens die besten Ideen bringen.

Generative KI hat ihre feste Rolle in Medienhäusern gefunden, oft blendend präsentiert, aber nicht ohne Stolpersteine. Der Workshop unter der Leitung von Stefan Voß vermittelt das notwenige Handwerkszeug, damit Journalistinnen, Redakteure und Innovationsprofis sowohl die Funktionsweise als auch die Risiken der KI realistisch bewerten können. Neben Grundlagenwissen liegt der Fokus auf individuellen Strategien für den sinnvollen Einsatz – plus der kritische Blick, was KI (noch) nicht kann. Ergänzend zur Originalbeschreibung zeigt die aktuelle Berichterstattung, dass viele Redaktionen experimentieren – etwa mit automatisierter Recherche oder Textgenerierung –, aber zunehmend ethische und juristische Fragen in den Vordergrund rücken und die Gefahr der Desinformation steigt. Zahlreiche Medienhäuser erleben aktuell Spagatversuche zwischen Effizienz und Qualitätssicherung, ein Trend, der den Workshop noch relevanter macht.

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