Die Sache mit dem Auto ist seltsam einfach, aber auch ziemlich kompliziert: Klar, man kommt schneller irgendwo hin, hat Platz, ist unabhängig. Aber gleichzeitig ist dieses Mobilitätsversprechen nicht für jeden gleich viel wert – je nachdem, wo man wohnt und wie das öffentliche Angebot aussieht. Samuel Day, der Marketingchef von mobile.de, stellt es in einem Satz auf den Punkt: Für sehr viele Leute hierzulande ist das Auto nicht nur Transportmittel, sondern ein Stück Freiheit, manchmal sogar Abenteuer. Deshalb auch der neue, leicht melancholische Werbespot von mobile.de, der sich die autofreie Nordseeinsel Langeoog als Gegenbild herauspickt. Im Clip geht’s um das Fehlen des „deutschen Lieblingsspielzeugs“, das oft schon fast zur Familie gehört. Und genau diese kleine Pointe „Na ja, Du lebst ja zum Glück nicht auf Langeoog“ führt dann zurück zu mobile.de und vermittelt: Bei uns gibt es für jede Lebenssituation das passende Gefährt.
Doch der Spot ist im Kern auch ein Abbild der Realität: Laut einer von mobile.de in Auftrag gegebenen Umfrage sagen mehr als 83 Prozent der Befragten, dass sie sich einen Alltag ohne Auto praktisch nicht vorstellen könnten. Überraschend ist, wie hartnäckig sich diese Haltung auch in der Stadt hält – und auf dem Land ist der Wert noch höher. Da wundert es kaum, dass fast ein Fünftel schon auf einen möglichen Job verzichtet hat, weil er ohne Auto nicht machbar gewesen wäre. Ehrlich gesagt: Auch ich frage mich manchmal, wie mein Alltag aussehen würde, wenn plötzlich kein Auto mehr da wäre. Klar, in Berlin geht's zur Not auch mit Bahn und Bus, aber angefangen beim Wochenendeinkauf wird's schnell umständlich.
Wenn es um die Freizeit geht, zeigt die Statistik dasselbe Bild: Knapp 89 Prozent der Menschen auf dem Land, aber auch fast 80 Prozent in Städten fühlen sich ohne eigenen PKW stark eingeschränkt. Nur etwa jeder Fünfte aus der Stadt glaubt, er könnte völlig ohne privaten Wagen auskommen. Das alles setzt die neue Kampagne von mobile.de mit einem ironischen Augenzwinkern um – und zeigt, wie fest das Auto als Freiheitssymbol und Alltagshelfer im kollektiven Bewusstsein verankert ist. Langeoog bleibt da wohl eher die Ausnahme. Und Hand aufs Herz: Wie viele von uns könnten wirklich auf diesen Komfort verzichten?
mobile.de nimmt mit einer augenzwinkernden Werbekampagne Bezug auf die autofreie Insel Langeoog, um die starke Bindung vieler Deutscher an ihr Auto zu illustrieren. Eine aktuelle Umfrage des Unternehmens belegt, dass weit über 80 Prozent der Menschen sich ein Leben ohne Pkw nicht vorstellen können – mit noch höheren Zustimmungswerten in ländlichen Regionen. Interessant ist, dass auch in Großstädten drei von vier Menschen nicht auf das Auto verzichten möchten. Die Bedeutung des Autos geht dabei klar über bloße Fortbewegung hinaus: Es steht für Selbstbestimmung und Flexibilität, worauf die Kampagne humorvoll aufmerksam macht.
Weiterführende Details aus aktueller Berichterstattung zeigen: In den letzten zwei Tagen wurde deutschlandweit wieder hitzig über Mobilitätswende, Infrastrukturprobleme und den Stellenwert des Autos diskutiert. Zuletzt erschienene Artikel widmen sich verstärkt der Frage, wie nachhaltige Mobilität gelingen kann, welche Rolle der ländliche Raum spielt und wie groß die Skepsis gegenüber einer autofreien Zukunft selbst in urbanen Zentren bleibt.