Mitarbeiterbindung mittelständisch gedacht: Erfahrungsberichte mit dem Easy-Konzept der praemium Gruppe

Bocholt – Mittelständler stehen unter Druck: Fachkräftemangel, steigende Kosten und die Sorge, dass gute Leute schnell woanders anheuern, bestimmen den Alltag. Die praemium Gruppe zeigt, dass clevere und personalisierte Lösungen echte Loyalität und neue Perspektiven schaffen – Beispiele aus der Realität inklusive.

heute 12:57 Uhr | 2 mal gelesen

Ehrlich gesagt – die Zeiten, in denen Mitarbeitende wegen eines Weihnachtsbonus oder firmeninterner Chipskarte jahrelang blieben, sind längst vorbei. Heute sind es andere Schlagworte, die bei Unternehmen für erhöhten Puls sorgen: Recruiting-Albtraum, Benefits-Bingo oder das Abwandern von Knowhow-Trägern. Klaus Tenbrock, Chef der praemium GmbH, erlebt das jeden Tag – und hört von Unternehmern den immergleichen Stoßseufzer: "Geld allein reicht nicht mehr. Aber was dann?" Besonders für Mittelständler, deren Budget und Strukturen manchmal mit den flexiblen Angeboten großer Konzerne nicht mithalten können, ist das eine harte Nuss. Umso spannender, wie Firmen wie Garten Grandiflora, Rose City und EDEKA Harmeling gemeinsam mit praemium eigene Wege gegangen sind. Tenbrock sagt: "Das Schlimmste, was man sich leisten kann, ist Gleichgültigkeit gegenüber den eigenen Leuten." Klingt abgedroschen, ist aber zentral. Was bringt also wirklich etwas? Ein 08/15-Vorsorgeprodukt, bei dem sich niemand auskennt? Praxisbeispiel Rose City: Hier setzte man auf ein auf das Unternehmen zugeschnittenes Altersvorsorge-Modell, die 'Rose-Rente', das zusätzliches Nettogehalt garantiert. Das Echo? Angestellte bleiben, Engagement steigt. EDEKA Harmeling wählte einen Mix aus Rente und E-Bike: 60 Mitarbeitende profitieren nun vom Dienstfahrrad plus betrieblicher Zusatzrente – mit überraschend hoher Akzeptanz. So auch Garten Grandiflora: Neben monatlichem Extra-Geld seit 2022 gibt es jetzt Privatpatientenstatus bei Gesundheitsthemen. Dort hieß es oft ‚Nulltarif‘, jetzt sprechen die Angestellten von ‚Wertschätzung zum Anfassen‘. Was steckt dahinter? Das Easy-Konzept, das aus einer trockenen Gehaltsumwandlung einen echten Anreiz schnitzt: Schluss mit Einbußen durch Altersvorsorge, es gibt einen finanziellen Ausgleich direkt aufs Konto, sodass die Netto-Summe bleibt wie sie ist – aber die Zukunftsvorsorge wächst. Weil das Geld nicht an externe Versicherer fließt, sondern im Unternehmen zirkuliert, entsteht sogar neuer Spielraum für Investitionen. Was das alles bringt, frage ich mich selbst manchmal: Die Bilanzen zeigen sinkende Fluktuation, Teams berichten von besserer Stimmung. Es bleibt aber jedes Mal ein individueller Weg, keine Lösung zum Abheften für alle. Wer flexible Modelle sucht, kann Zusatzleistungen wie das E-Bike oder Gesundheitsbonus individuell einbauen. Und das System? Es lässt digitale Anmeldung zu, manche lassen sogar den Partner per Video mitberaten. Klingt fast zu modern für den Mittelstand? Mag sein, aber die Ergebnisse sprechen für sich. Am Ende, das räumt auch Tenbrock ein, sind es oft nicht die größten Budgets, sondern die smartesten Ideen, die Unterschied machen."

Das Easy-Konzept der praemium Gruppe ermöglicht mittelständischen Unternehmen, mithilfe individuell gestalteter Benefits und smarter betrieblicher Altersvorsorge die Mitarbeitertreue signifikant zu steigern. Praxisbeispiele wie Rose City, EDEKA Harmeling und Garten Grandiflora belegen, wie personalisierte Modelle zur nachhaltigen Motivation und flacheren Fluktuationskurven führen – und zwar, indem sie auf Nettoausgleich statt klassische Gehaltserhöhungen setzen, Zusatzoptionen wie E-Bikes oder Gesundheitsleistungen flexibel integrieren und das angesparte Kapital über pauschaldotierte Unterstützungskassen im Betrieb halten. Neuere Recherchen zeigen außerdem: In ganz Deutschland steigen die Investitionen in maßgeschneiderte Mitarbeiterbindungsmodelle – digitale Tools, wie Online-Beratungen, werden zunehmend Standard, und auch die direkte Abwicklung von Benefits via Smartphone-App hält Einzug in den Mittelstand. Die Fluktuation bleibt trotz schwieriger Arbeitsmarktlage im Mittelstand leichter steuerbar, wenn Benefits nicht starr, sondern individuell mitwachsend ausgestaltet sind. Außerdem berichten Experten in aktuellen Artikeln, dass sich selbst größere Unternehmen an flexiblen Mittelstandsmodellen orientieren, um junge Fachkräfte anzuziehen und zu halten.

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