Jan Wenzel Schmidt galt als aufstrebendes Gesicht der AfD, bis interne Streitigkeiten und verschiedene Verdachtsmomente seinen Status ins Wanken brachten. Der Ausschluss aus der Bundestagsfraktion ist insofern bemerkenswert, als Fraktionen allgemein mit solchen Maßnahmen eher zögern – hier war der Riss aber offenbar zu tief. In den letzten Tagen haben verschiedene Medien neue Details zu den Vorwürfen gegen Schmidt und zu den internen Grabenkämpfen bei der AfD veröffentlicht: Berichterstattung der FAZ bestätigt, dass sich die Partei zunehmend in Risiken durch persönliche Fehden und öffentliche Skandale verstrickt (Quelle: [FAZ](https://www.faz.net)), während Spiegel und taz verstärkt auf die Reibereien zwischen Schmidt und dem Landesvorstand Sachsen-Anhalt eingehen, die von einem Mangel an Vertrauen und Reformwillen geprägt sind (Quelle: [Spiegel](https://www.spiegel.de), [taz](https://taz.de)). DW hebt zudem die teils widersprüchlichen Aussagen über die angeblichen Verbindungen nach China hervor und sieht in Schmidts Fall ein Beispiel für fortgesetzte Turbulenzen in der Partei (Quelle: [DW](https://www.dw.com)). Es bleibt offen, was die Ermittlungen ergeben und wie sich Schmidts Karriere abseits der AfD weiterentwickelt.
03.03.26 15:59 Uhr