WM-Auftakt: US-Boys bezwingen Paraguay mit 4:1 in Los Angeles

Die US-amerikanische Fußballnationalmannschaft startet bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit einem überzeugenden 4:1-Sieg gegen Paraguay. Früh dominiert, zwischendurch kurz gewackelt, dann wieder nachgelegt – besser kann ein Turnier kaum beginnen.

heute 05:23 Uhr | 2 mal gelesen

Los Angeles, ein lauer Abend, Menschen brüllen, das Stadion vibriert: Bereits nach kaum zehn Minuten wurschtelten die US-Amerikaner den Ball ins paraguayische Tor, wenn auch mit freundlicher Unterstützung des Gegners. Damian Bobadilla, dem es vermutlich jetzt noch eiskalt den Rücken runterläuft, bugsierte den Ball unglücklich ins eigene Netz – 1:0. Die Gastgeber, angestachelt, gaben weiter ordentlich Gas. Balogun, beflügelt von einem schicken Zuspiel von Pulisic, erhöhte nach einer guten halben Stunde auf 2:0. Und als alle dachten, das wars vor der Pause, packte Balogun noch einen drauf: bumm, linkes Eck, 3:0. Paraguay? Gedrückte Mienen, wenig Land gesehen in Halbzeit eins. Nach dem Seitenwechsel schien die südamerikanische Mannschaft sich endlich zu fangen. Mauricio verwertete einen präzisen Steilpass von Enciso in der 73. zum längst fälligen Ehrentreffer, immerhin. Für ein Comeback reichte das aber nicht mehr. Die Defensive der USA? Kompakt wie ein Air Force Bunker. Ein letzter Aufreger: Giovanni Reyna vollendet tief in der Nachspielzeit einen Konter zum 4:1 – ein kleines Sahnehäubchen für die Statistiker. Alles in allem: Die USA starten mit breiter Brust, Paraguay bleibt ratlos zurück. Die nächsten Partien in Gruppe D – darunter Australien und die Türkei – könnten noch ordentlich Würze bringen.

Die Vereinigten Staaten eröffneten ihre WM-Gruppenphase mit einem souveränen 4:1-Sieg gegen Paraguay. Besonders hervorzuheben ist die aggressive Spielweise der Amerikaner in der ersten Halbzeit, die Paraguays Abwehr nahezu überrumpelte. Obwohl Paraguay nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel fand, blieb die Defensive der USA stabil und ließ keinen weiteren Gegentreffer zu. Balogun avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner, während das Team von Trainer Gregg Berhalter im Vergleich zu den letzten Vorbereitungsspielen einen klaren Leistungssprung zeigte. Laut Berichten mehrerer internationaler Medien loben Experten insbesondere die Rolle von Christian Pulisic als verbindendes Element zwischen Abwehr und Angriff. Für Paraguay bedeutet die Niederlage einen frühen Rückschlag, sie müssen nun in den kommenden Spielen punkten, um das Achtelfinale nicht zu verpassen.

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