Unabhängige Beratung mitten im Wandel
Der Markt für medizinisches Cannabis steht derzeit auf nicht ganz festem Boden: Neue gesetzliche Vorgaben, heftige Debatten um Telemedizin, ein echter Ärztemangel und teilweise veraltete Versorgungsstrukturen – an vielen Ecken knarzt es. MedCanOneStop reagiert darauf mit einer Strategie, die sich sehen lassen kann: Die Plattform holt externe Köpfe an Bord, um die Versorgung auf ein breiteres, verlässlicheres Fundament zu stellen. Praxisnah. Ideenreich. Sympathisch menschlich.
Drei Sichtweisen – ein gemeinsamer Vorwärtsdrang
Die Zusammensetzung des neuen Beratungsgremiums ist, ehrlich gesagt, ziemlich klug gewählt. Da ist zum einen Dr. Franjo Grotenhermen – einer der bekanntesten Pioniere des Fachs, der fast schon legendären Status im Bereich Medizinalcannabis genießt. Seine Aufgabe: die therapeutische Qualität auf ein neues Level heben und Ärztinnen und Ärzte noch gezielter beraten und fortbilden. Sein Credo: „Cannabistherapie verlangt Sorgfalt, Überblick und Erfahrung. Ärztinnen und Ärzte sowie Patient:innen profitieren hier von meinem Wissen. Das Ziel ist glasklar: eine starke Versorgung – und zwar nicht nur auf Papier.“
Dann Dr. Christiane Neubaur, die explizit pharmazeutische Sicht – und gleichzeitig eine kritische Stimme, wenn es um digitale Medizin geht. Sie kennt die Stolperfallen im regulatorischen Dickicht und sorgt als Apothekerin dafür, dass selbst bei digitaler Versorgung die Sorgfalt nicht flöten geht. Ihr Standpunkt ist eindeutig: „Digitale Modelle dürfen Erleichterung schaffen, aber nicht auf Kosten von Sorgfalt und Rechtssicherheit. Dafür braucht es einen Mix aus digitalen und klassischen Abläufen.“
Ganz praktisch denkt schließlich Dr. Vlad Gavril: Als Arzt an der Schnittstelle von Online- und Vor-Ort-Versorgung erlebt er tagtäglich beide Welten. Für ihn steht Bildung ganz oben – Entstigmatisierung und Aufklärung sind Kernbausteine, meint er. „Erst wenn Wissen in der Breite ankommt, verschwinden alte Vorurteile und Patient:innen erhalten den Schutz, den sie brauchen.“
So bilden die drei ein Puzzle aus Theorie, Praxis und Regulierung – und unterstützen MCOS dabei, von der reinen Telemedizin zur „All-in-One“-Lösung zu reifen.
Rolle: Impulsgeber, nicht Geschäftsführer
Klar: Das Gremium berät strategisch, lenkt aber nicht operativ. Die Fäden behält MCOS selbst in der Hand; das Beratungstrio liefert Impulse für die große Richtung – insbesondere beim Übergang zum hybriden Modell (digital & analog).
Mehr Austausch, weniger Grabenkämpfe
Das Beratungsgremium will auch den öffentlichen und politischen Diskurs mit Fakten untermauern. Die Mitglieder sind in Fachkreisen gut vernetzt und setzen auf Objektivität statt Emotionen in der Debatte rund um medizinisches Cannabis und Telemedizin. MCOS möchte verstaubte Missverständnisse aufbrechen und echte Versorgung vorantreiben.
Cedric Lehmann, Kopf von MCOS, fasst es so zusammen: „Unser System steht am Scheideweg: Entweder landen wir im Dschungel der Überregulierung – oder wir gestalten die Standards selbst mit. Wir wollen gestalten.“
Über MedCanOneStop
MCOS versteht sich als Infodrehscheibe rund um medizinisches Cannabis in Deutschland. Die Plattform vernetzt Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheken, schafft digitale Zugänge und bietet ein öffentliches Apothekenverzeichnis – samt Bestands- und Preisinformationen in Echtzeit. Mittlerweile zählt das Netzwerk mehr als 500 Apotheken und eine sechsstellige Zahl registrierter Nutzerinnen und Nutzer.
Pressekontakt:
Openers GmbH
Fabian Giese
MedCanOneStop@opnrs.com
MedCanOneStop unterzieht das Cannabis-Versorgungsmodell in Deutschland einer Frischzellenkur und setzt auf ein fachlich starkes Beratungsgremium, um die Plattform von der reinen Telemedizin hin zu einer Hybridlösung zu entwickeln. Der neue Vorstand, bestehend aus Grotenhermen, Neubaur und Gavril, vereint verschiedene Perspektiven – von der Wissenschaft über Pharma bis zur Praxis – und leistet so wichtige Beiträge zur Diskussion um Qualitätsstandards und Zugänglichkeit. Zusätzlich zeichnet sich im Markt für medizinisches Cannabis derzeit ein verstärkter politischer und gesellschaftlicher Diskurs ab, etwa in Bezug auf die bevorstehenden Anpassungen des Betäubungsmittelgesetzes, begleitet von rückläufiger Stigmatisierung und zunehmender internationaler Zusammenarbeit im Bereich Cannabinoidforschung. Nach neuen Medienberichten wird auch die Integration digitaler Prozesse in der medizinischen Versorgung kontrovers diskutiert, wobei in Fachkreisen die Balance zwischen Flexibilität und Qualitätssicherung immer deutlicher in den Mittelpunkt rückt. Stimmen von Patient:innen werden lauter, die mehr Transparenz und leichtere Wege zur Therapie fordern, während Fachorganisationen weiterhin eine differenzierte, wissenschaftlich fundierte Debatte fordern.