Kurz gefasst: Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wollen, dass der Tankrabatt nicht schon im Sommer ausläuft, sondern bis das Pulverfass Naher Osten wieder gezähmt ist. Ihr Hauptargument: Die aktuellen geopolitischen Unsicherheiten könnten den Ölpreis noch Monate, wenn nicht länger, hochhalten – und Maßnahmen, die nur ein paar Wochen reichen, helfen niemandem auf Dauer. Neuere Recherchen bestätigen: Die Debatte um Tank- und Heizkosten wird in mehreren Bundesländern geführt, denn die globalen Energiemärkte sind nach wie vor angespannt, vor allem durch die anhaltende Unsicherheit wegen der Beziehungen zwischen Iran, Israel und westlichen Staaten. Laut aktuellen Berichten steigen zudem die Verbraucherpreise für Treibstoff wieder an, was die Forderung nach längerfristigen Entlastungen verstärkt. Auch Fachleute weisen darauf hin, dass eine Stabilisierung der Ölpreise in absehbarer Zeit unwahrscheinlich ist und wirtschaftliche Folgen speziell für strukturschwächere Regionen erwartet werden.
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