Merz lehnt sich in die Debatte um Bürokratieabbau mit Nachdruck hinein. Seine Forderung, dass das Bundeskabinett nach der Sommerpause vorrangig Abschaffungen statt Neuerungen beschließt, stößt auf politischen Widerstand – insbesondere aus Ministerien, die oft Ausnahmen für eigene Regulierungen reklamieren. Die Bundesregierung hat das Bürokratiemeldeportal geschaffen, auf dem Bürger und Unternehmen über 20.000 Anregungen zum Abbau bürokratischer Hürden gemacht haben, deren Bearbeitung nun ansteht. Aktuell verschärft sich der politische Diskurs zum Thema: Nach Angaben der FAZ spitzt sich die Kritik der Opposition an der schleppenden Reform zu, speziell mit Blick auf die vielen EU-Vorschriften und ihre nationale Ausgestaltung (Quelle: [FAZ](https://www.faz.net)). Daneben berichtet die Süddeutsche, dass sich mehrere Wirtschaftsverbände wie der DIHK und der BDI zu Wort gemeldet haben und die Bundesregierung drängen, sich nicht in Detailregelungen zu verlieren, sondern spürbare Deregulierungsschritte zu gehen (Quelle: [Sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)). Die taz beschreibt, wie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) besonders an der Vielfalt der Berichtspflichten und Nachweiserfordernisse leiden und fordert, dass die Politik den Abbau nicht weiter aufschiebt (Quelle: [taz.de](https://taz.de)).