Es passiert oft schleichend, fast heimlich. Plötzlich fühlt sich schon der Gang zum Supermarkt wie ein Kraftakt an. Ständige Reizüberflutung, das Gefühl, als wäre das Nervenkostüm aus hauchdünnem Stoff – und gleichzeitig ein Rückzug, den kaum jemand so recht versteht. Frauen, die bei Isabelle Tschumi Rat suchen, haben häufig schon eine therapeutische Odyssee hinter sich: Diagnosen, Medikamente, Gespräche. Vieles davon war gut gemeint, aber im Alltag verpuffte die Entlastung schnell. Die Unsicherheit bleibt, begleitet von der leisen Vermutung, dass etwas grundsätzlich falsch mit einem selbst sein müsse. Genau da setzt Tschumis unkonventioneller Ansatz an. Sie hält sich weder lange mit Diagnosen noch mit der Analyse von Defiziten auf. Stattdessen steht im Mittelpunkt: Die Erfahrung an sich – nicht als Störung, sondern als wertvoller Hinweis. Sensibilität wird nicht als Schwäche betrachtet, vielmehr als Signal für eine innere Feinfühligkeit, an die man anknüpfen kann.
Einige Frauen erleben bei Tschumi erstmals einen Bruch mit bekannten Mustern. Sie suchen nicht mehr zwanghaft nach Ursachen irgendwo in der Vergangenheit oder Fehlern im System, sondern fragen sich, was das aktuelle Empfinden für sie gerade jetzt bedeuten könnte. Das klingt auf den ersten Blick ungewohnt simpel, ist aber alles andere als leicht: Mitgefühl mit sich selbst, ein bewusstes Heraustreten aus dem ewigen Selbstoptimierungsdruck, ist für viele ein neuer Gedanke. Programme wie der Secret Healing Code oder die Masterclasses geben eine Struktur vor, lassen aber genug Raum für individuelle Entwicklungswege. Das Ziel bleibt, unabhängig zu werden – nicht von der Therapie, sondern vom Gefühl, immer etwas faken zu müssen.
Persönliche Geschichten zeigen, was möglich ist. Rebecca etwa, ausgebrannt und mit quälenden Körpersymptomen, wagt mit Unterstützung von Tschumi einen Neuanfang – eher leise als spektakulär. Statt wie bisher alles kontrollieren zu wollen, wächst langsam Vertrauen. Sie beschreibt es so: "Ich kann endlich mit mir befreundet sein." Bei Simone, einer erfahrenen Psychologin, war vor allem der Tod nahestehender Menschen Auslöser für eine Sinnkrise. Auch sie entdeckt, wie wohltuend es ist, wenn Gefühle wie Trauer und Schuld einen festen Platz bekommen dürfen, ohne das Leben dauerhaft zu beschweren. Solche Veränderungen wirken zurück aufs Umfeld: Freundschaften beleben sich, der Alltag bekommt wieder Farbe, Entscheidungen werden klarer.
Nicht jeder Tag wird rosig – aber die eigene Sensibilität ist kein Feind mehr. Für viele Frauen bedeutet das mehr als selbst die besten Medikamente bieten können. Vielleicht liegt die eigentliche Stärke ja genau darin, sich Verletzlichkeit zu erlauben und den eigenen Kurs zu bestimmen, Schritt für Schritt. Isabelle Tschumis Ansatz ist dabei keine Wunderkur, sondern eher eine Ermutigung, eigene Spielräume wiederzuentdecken und auszuprobieren. Mehr Infos finden Interessierte direkt auf ihrer Website.
Kontakt:
Natürlich Tschumi GmbH
Isabelle Tschumi
E-Mail: praxis@natuerlichtschumi.com
https://natuerlichtschumi.com
Im Mittelpunkt der Arbeit von Isabelle Tschumi steht die Abkehr von klassischen Therapiekonzepten, die oft auf Diagnose und Defizit-Suche beruhen. Stattdessen erleben Frauen, die sich an sie wenden, einen grundlegenden Perspektivwechsel: Symptome und Sensibilität werden als sinnvolle Reaktionen des Körpers begriffen – als wichtige Hinweise, nicht als Fehler. Tschumi betont: Mitgefühl und das Zulassen eigener Gefühle öffnen neue Wege, Selbstvertrauen und Handlungsspielräume zurückzugewinnen. Masterclasses und Programme vermitteln den Teilnehmerinnen einen Zugang zu ihrer inneren Orientierung, ohne sie in therapeutische Abhängigkeit zu führen. Aktuell rückt in vielen Medien die Bedeutung individueller Zugänge zur seelischen Gesundheit und Resilienz in den Vordergrund. Auf Zeit.de wurde etwa die Frage, wie Frauen in Krisensituationen ihre Bewältigungsstrategien erweitern können, kontrovers diskutiert. Die taz widmete sich jüngst der Rolle von Selbsthilfegruppen als Ergänzung zu therapeutischen Angeboten, während auf Krautreporter.de Erfahrungsberichte zu alternativen Heilmethoden erschienen sind (Stand: Juni 2024). Diese Entwicklungen spiegeln ein wachsendes Bedürfnis nach ganzheitlichen, individuellen Wegen statt standardisierter Behandlungsmuster wider.