"Kikaninchen Schnipselwelt" jetzt auch auf Türkisch: Vielfalt für kleine Entdecker bei KiKA

Sprachen spielerisch erleben, bunte Episoden entdecken – das Vorschulprogramm von KiKA rückt ab dem 1. März 2026 mit neuen türkischen Folgen noch näher an die Lebensrealität vieler Familien. Die Themenpalette reicht von tierischen Abenteuern bis zu winterlichen Geschichten, ab sofort abrufbar auf kikaninchen.de, in der Kikaninchen-App sowie der KiKA-App.

heute 10:19 Uhr | 2 mal gelesen

Das Format "KiKAninchen für alle" richtet sich an Kinder im Vorschulalter, meist bis sechs Jahre. Hier werden Inhalte in diversen Sprachen geboten: Englisch, Russisch, Friesisch, Sorbisch, Tschechisch, Polnisch, Ungarisch und Romanes gehören bereits zum Repertoire. Nun stehen auch fünf Episoden der beliebten "Kikaninchen Schnipselwelt" in türkischer Sprache bereit – liebevoll umgesetzt mit den Sprecher:innen Özge Kayalar (Kikaninchen), Esra Vural (Anni) und Tayfun Bademsoy (Christian). Produziert wurde das Ganze von der Studio.TV.Film GmbH im Auftrag von KiKA, unterstützt durch die Tonbüro GmbH für die türkischen Aufnahmen. Für die redaktionelle Leitung zeichneten Diana Jung und Matthias Franzmann verantwortlich. Wer sich näher informieren möchte, schaut am besten einfach einmal auf kommunikation.kika.de vorbei – und im Übrigen: Kontakt zur Redaktion ist per Mail oder klassisch telefonisch natürlich weiterhin möglich.

Mit den neuen türkischsprachigen Folgen der "Kikaninchen Schnipselwelt" setzt KiKA ein weiteres Signal für kulturelle Offenheit und frühkindliche Sprachförderung in einem diversen Deutschland. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass mittlerweile jede vierte Familie in Deutschland multilinguale Wurzeln hat, erscheint ein solches Angebot mehr als zeitgemäß – es ist gewissermaßen ein kleines Fenster in die Lebenswelt vieler Kinder. Auch, wenn mediale Angebote allein nicht alle Integrationsaufgaben schultern können, so eröffnen sie doch spielerische Zugänge zu Sprache(n) und fördern den Dialog in Familien, in denen Türkisch neben Deutsch alltäglich ist. Erweiterte Recherche zeigt: - Vor wenigen Tagen berichtete die Süddeutsche, dass Kindermedien zunehmend auf Vielfalt setzen – auch im Blick auf Minoritätensprachen. Die Vielfalt in der Mediensprache trägt dazu bei, dass sich kleine Zuschauer:nnen aufgehoben fühlen und Identitätsbildung gefördert wird (Quelle: Süddeutsche Zeitung). - Die taz beleuchtete gestern außerdem die Hürden beim Zugang zu öffentlich-rechtlichen Kinderangeboten für mehrsprachige Familien und plädierte explizit für mehr kulturell diverse Inhalte im deutschen Kinderfernsehen (Quelle: taz). - Nach Informationen der Deutschen Welle wurde kürzlich auch auf anderer Ebene – nämlich im Schulkontext – erneut betont, wie wichtig spielerisch vermittelte Sprachförderung für Integrationsprozesse in der frühen Kindheit sei (Quelle: Deutsche Welle).

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