Es sind keine gewöhnlichen Zeiten, in denen Michael Weberberger ab dem 1. September 2026 die Leitung der TRUSTIFAI GMBH antritt – eher Zeiten, in denen Unternehmen jeden Tag abwägen müssen, auf welche KI-Systeme sie sich verlassen können und auf welche lieber nicht. Mit TRUSTIFAI, dem gemeinschaftlichen Projekt von TÜV AUSTRIA und dem Software Competence Center Hagenberg, wächst ein Prüfstein für Unternehmen, die ihre KI-Strategien nicht einfach dem Zufall überlassen wollen. Weberberger bringt mehr als ein Vierteljahrhundert Know-how im digitalen Wandel mit – wobei er, so hört man, mit Skepsis nachfragt, ob Technologielösungen schon reichen oder ob der Mensch das letzte Puzzle-Teil liefert. Ohne ums heiße Brei zu reden: Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern unter welchen Umständen Firmen KI nutzen – und vor allem, wie man sicherstellt, dass man dabei nicht ins Risiko fährt, das einem im Nachgang schlaflose Nächte bereitet.
TRUSTIFAI will da helfen, wo viele Unternehmen inzwischen ins Schwimmen geraten: Wenn Pilotprojekte in den Realeinsatz überführt werden und KI-Anwendungen nicht mehr bloß Sandkastenspiele sind, sondern echte Entscheidungen treffen. Wer wissen möchte, wo seine KI Grenzen hat, wie Kontrollmechanismen aussehen könnten und ab wann es rechtlich kritisch wird, holt sich bei TRUSTIFAI Rat – sei es bei sogenannten Readiness-Analysen, Workshops oder dem Aufbau ganzer KI-Strategien. Besonders betont Weberberger: „Unternehmen brauchen heute etwas Breiteres als reine Technik. Sie wollen Orientierung und nachvollziehbare Entscheidungen im Umgang mit dieser neuen Technologie.“
Die Basis für all das bildet ein bunter Strauß an wissenschaftlichen Verfahren – entwickelt nicht nur mit Unis, sondern auch mit Leuten, die regelmäßig an den Normen für den EU AI Act mitschrauben. Besonders stark: Die enge Zusammenarbeit mit Prof. Sepp Hochreiter und internationalen Gremien, die ihre Finger am Puls der europäischen KI-Regulierung haben. Nebendran stehen Datenschutz und Ethikfragen, denn mal ehrlich: Wer KI erfolgreich in Prozesse holt, muss wissen, wie und ob der Algorithmus tatsächlich das macht, was er soll – und zwar mit ruhigem Gewissen.
Weberberger weiß um die Herausforderungen: Wie schon bei seinen früheren Stationen bei Premedia und Connex Marketing lässt er Menschen und Technologie niemals als Gegensatz gelten, sondern – so zumindest sein Mantra – als zwei Seiten einer Medaille. Ungewöhnlich direkt stellt das übrigens auch der TÜV AUSTRIA fest: Wirtschaftlicher Erfolg, so Vorstand Stefan Haas, hängt selten bloß davon ab, dass die Technik läuft – entscheidend bleibt, ob man sie sicher und sinnvoll handhabt.
Und wem all das immer noch zu abstrakt vorkommt, dem hilft ein kurzer Blick auf die Mission der TRUSTIFAI: Innovative Unternehmen begleiten, damit aus KI-Chance keine Haftungsfalle wird – oder aus technischer Spielerei ein echter Wettbewerbsvorteil.
Mit Michael Weberberger an der Spitze verfolgt TRUSTIFAI einen offensiven Kurs: Unternehmen fit zu machen für den verantwortungsvollen, sicheren sowie rechtskonformen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Das Joint Venture von TÜV AUSTRIA und dem SCCH bietet nicht nur Prüf- und Zertifizierungsdienstleistungen, sondern setzt auf wissenschaftliche Grundlagenarbeit, Beratung bei Compliance-Fragen und Umsetzung von EU-Regulatorik rund um AI Governance und den AI Act. Aktuelle Berichte der letzten zwei Tage in renommierten Medien zeigen: Die EU legt verstärkt Wert auf KI-Regulierung und es wächst der Bedarf an orientierenden Standards für KI, insbesondere für Firmen, die vertrauenswürdige KI in kritischen Geschäftsbereichen einsetzen möchten, wie die taz berichtet. Weiterhin spielt die Rolle von Normen und Prüfinstitutionen bei der Reglementierung von KI-Anwendungen eine immer zentralere Rolle, was auch Spiegel und die FAZ in ihren jüngsten Artikeln zur europäischen KI-Politik hervorheben. Gleichzeitig bleibt die Grundfrage, wie Unternehmen praxisnah und rechtzeitig auf die neuen Regulierungswellen reagieren können, eine der drängendsten Herausforderungen – laut Zeit.de nimmt speziell der Datenschutz bei KI-Projekten immer mehr Raum ein.